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Informationen zum Thema »Afghanistan«

Afghanistan verschwindet nicht aus den Schlagzeilen: Seit acht Jahren kämpfen internationale Truppen um die Stabilisierung des Landes. Die jüngste Konferenz mit hochrangigen Delegationen aus mehr als 70 Ländern gab es am 20. Juli 2010 in Kabul.

Politisches Frühstück mit Mohammad Masoom Stanekzai und Mark Sedwill

Afghanistan steht vor zahlreichen Herausforderungen. Dazu gehören vor allem die Wiedereingliederung ehemaliger Insurgenten und der inner-afghanische Versöhnungsprozess. Welche Fortschritte konnten in diesen Bereich erzielt werden? Wie sehen die Perspektiven aus? Und welche Rolle kommt dabei zukünftig den internationalen Akteuren zu? Diese Fragen standen im Vordergrund des Politischen Frühstücks am 28. Januar 2011 mit Minister Mohammad Masoom Stanekzai, der Präsident Karzai in Fragen der inneren Sicherheit berät und das Afghan Peace and Reintegration Program (APRP) leitet, und Botschafter Mark Sedwill, Ziviler Beauftragter der NATO in Afghanistan.
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Körber Debates: Wird Deutschlands Sicherheitam Hindukusch verteidigt?

Die »Kundus-Affäre« und die Schwierigkeiten beim Aufbau des Landes haben die deutsche Afghanistanpolitik erneut auf den Prüfstand gestellt. In der Öffentlichkeit wachsen die Zweifel am deutschen Einsatz. Werden in Afghanistan wirklich deutsche Sicherheitsinteressen verteidigt? Ein Streitgespräch am 11. Mai 2010 mit Dr. Peter Struck (Pro), Bundesverteidigungsminister a.D. und Dr. Roger Willemsen (Contra) , Publizist. Hans-Werner Kilz moderiert. In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.
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Afghanistan-Forum mit Außenminister Westerwelle

Eine Woche vor der Londoner Konferenz bot das Afghanistan-Forum der Körber-Stiftung »Stabilität für Afghanistan« die Gelegenheit, im kleinen Kreis und vertraulicher Atmosphäre über die Prioritäten und Perspektiven des deutschen Engagements in Afghanistan zu diskutieren. Eröffnet wurde das Forum von Außenminister Guido Westerwelle, der über die Rolle Deutschlands in Afghanistan und die Erwartungen an die Londoner Konferenz sprach.
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Regierungserklärung von Bundesaußenminister Westerwelle zu Afghanistan


Angesichts der erfolgten Verlängerung des ISAF-Mandats durch den Bundestag diskutierte das Körber-Netzwerk Außenpolitik am 8. Dezember 2009 Perspektiven für das deutsche Engagement in Afghanistan.Christian Freuding, Oberstleutnant i.G. und Referent im Planungsstab des Bundesministeriums der Verteidigung, sowie Thomas Ossowski, Referatsleiter im Auswärtigen Amt, berichteten den Mitgliedern des Körber-Netzwerk Außenpolitik über ihre persönlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit ihren beruflichen Aufenthalten dort. Sie plädierten für eine kritische Prüfung der bisherigen strategischen Ansätze. Selbsttragende Stabilität im Land könne nicht durch eine ausschließlich militärisch ausgerichtete Strategie erreicht werden. Hier sei ein Musterwechsel nötig.
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146. Bergedorfer Gesprächskreis: »Die Rolle der Bundeswehr in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik«

Mit dem Ende des Kalten Kriegs änderte sich auch die Rolle der Bundeswehr in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Seit 1992 haben sich deutsche Soldaten an zahlreichen internationalen Einsätzen beteiligt – von kleineren Missionen wie Kambodscha oder Osttimor bis hin zu den Einsätzen auf dem Balkan oder Afghanistan.
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»Der unerklärte Krieg« – Deutschlands Selbstbetrug in Afghanistan

Wie die deutsche Politik auf diese Herausforderung regieren kann und welche Fehler nicht wiederholt werden dürfen, erklärt Stefan Kornelius, Ressortleiter Außenpolitik der »Süddeutschen Zeitung«, in seinem Essay, der am 25. Juni 2009 in der Reihe »Standpunkte« erschienen ist
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Roger de Weck sprach mit Stefan Kornelius am 16. September 2009 über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Dr. Klaus Wehmeier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung, begrüßte im KörberForum.
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Stefan Kornelius diskutierte am 30. Juni 2009 im Hauptstadtbüro der Körber-Stiftung mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern des Bundeskanzleramtes, des Auswärtigen Amtes, des Bundesverteidigungsministeriums, der Bundeswehr, der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland sowie mit Repräsentanten ausgewählter Think-Tanks die Kernthesen seines Essays.
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Illusion Statebuilding

Nach westlicher Vorstellung gründet sich ein stabiler Staat auf zwei Faktoren: Handlungsfähigkeit und Legitimität. Die Anerkennung seiner Bürger erlangt er durch Wahlen und die Herstellung von Sicherheit und Wohlfahrt. Um handlungsfähig zu sein, braucht er das Gewaltmonopol und Geld. An den Beispielen Afghanistan und Bosnien-Herzegowina zeigen die Autoren, warum die Implementierung von Staatlichkeit nach westlichem Vorbild in historisch und strukturell anders geprägten Gesellschaften so schwierig ist.
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Afghanistan – wie geht es weiter?

Das Jahr 2007 sei seit 2001 das blutigste in Afghanistan gewesen, betonte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Wehmeier die Brisanz der Thematik, mit der das KörberForum seine politischen Diskussionen für das Jahr 2008 eröffnete. Die Taliban seien nicht vertrieben, und auch wenn Grundsteine für die demokratische Entwicklung, für Bildung und die medizinische Versorgung gelegt worden seien, so fragten sich doch viele, wie es zukünftig mit dem Land weiter gehen soll. Antworten auf diese Fragen versuchte Susanne Koelbl, Auslands-Reporterin des SPIEGEL, im Gespräch mit dem ehemaligen afghanischen Außenminister Dr. Abdullah Abdullah zu erhalten, der auf Einladung der Körber-Stiftung Deutschland besuchte.
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»Soll die Bundeswehr Afghanistan verlassen?«

Unter der Moderation von Christoph Bertram bezogen der CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler (Pro) und General a. D. Klaus Naumann, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr (Contra), am 21. März 2007 im KörberForum Stellung zu einem Abzug deutscher Soldaten aus Afghanistan.
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