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Foto: KARTA

Meldung vom Freitag, 4. Dezember 2009

Preisträger auf den Spuren von Solidarność in Danzig

Auf der Leninwerft in Danzig nahm die europäische Revolution von 1989 ihren Anfang, als die Werftarbeiter um Lech Walesa im August 1980 in den Streik traten. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres 2009 nehmen EUSTORY-Preisträger von Geschichtswettbewerben aus 15 europäischen Staaten die historischen Hintergründe und politischen Wirkungen der Solidarność -Bewegung noch einmal genauer in den Blick.
An dem Preisträger-Seminar »Von der „Solidarność zur europäischen Solidarität – der Beitrag gesellschaftlicher Bewegungen zum Fall des Eisernen Vorhangs« vom 7. bis 12. Dezember in Danzig nehmen auch Christiane Munz und Sebastian Kurth teil, beide Preisträger des deutschen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit Zeitzeugen, die den Werftarbeiterstreik und die Entstehung der Solidarność-Bewegung geprägt haben.
Die Kernthemen des Seminars sind das Ende des Kommunismus und der Prozess der europäischen Integration. Welche Rolle spielte Polen für den politischen Umbruch in Osteuropa? Wie entwickelten sich die Bürgerrechts- und Freiheitsbewegungen im ehemaligen Ostblock? Was bedeutete der Begriff Solidarität damals, und wie verstehen wir ihn heute? Debatten und Rollenspiele geben den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre eigene Perspektive aus Freiheit, Menschenrechte und verschiedene Formen der Solidarität zu entwickeln.

Weitere Informationen unter www.eustory.eu  


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