Meldung vom Samstag, 21. Januar 2012
Zukunftswerkstatt des Petersburger Dialogs diskutierte Entwicklungen in Russland
Die jüngste Parlamentswahl in Russland wird von massiven Fälschungsvorwürfen begleitet. Die russische Bevölkerung versammelt sich bei Massenprotesten und demonstriert gegen die Regierung und für mehr Demokratie. Was bedeutet dies für das politische System Russlands und die russisch-europäischen Beziehungen? Die Zukunftswerkstatt des Petersburger Dialogs bietet auch in diesem Jahr rund vierzig Führungs- und Nachwuchskräften sowie jungen Europäern aus dem Umfeld des EUSTORY-Netzwerks eine Plattform, um diese Fragen zu erörtern.
Vom 19. - 20. Januar standen im KörberForum neben den Jahren 1989/1991 als Wendepunkt für die Entwicklung der europäischer Nationalstaaten im 21. Jahrhundert auch Fragen zum web 2.0 als Plattform für mehr Partizipation der Bürger zur Diskussion. Als weiteres Themenfeld wurden europäische Einheitsbestrebungen trotz nationaler Divergenzen diskutiert.
Der Petersburger Dialog ist ein deutsch-russisches Gesprächsforum zivilgesellschaftlicher Akteure unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und des russischen Staatspräsidenten. Die Zukunftswerkstatt bietet jungen Eliten aus beiden Ländern mehrmals im Jahr die Möglichkeit, auf Tagungen zusammenzukommen, um gemeinsame Positionen zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu erarbeiten. Seit 2010 veranstaltet der Bereich Bildung einmal jährlich eine Tagung der Zukunftswerkstatt zu geschichtspolitischen Themen, an der neben Nachwuchskräften aus Deutschland und Russland auch junge Europäer aus dem Umfeld des EUSTORY-Netzwerks teilnehmen.
Protokoll der Veranstaltung (PDF, in englischer Sprache)
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