1989 im europäischen Kontext
Welchen Stellenwert hat das Jahr 1989 in der nationalen Erinnerung in Europa? Der Historiker Stefan Troebst diskutiert, ob 1989 als europäischer Bezugspunkt dienen und als Endpunkt der Nachkriegszeit in Europa gelten kann. Dass die Erinnerung an 1989 aus einer europäischen Perspektive mehr Fragen aufwirft als Antworten bereit hält, zeigen die Beiträge von Irina Scherbakowa, Alicja Wançerz-Gluza, Hanna Kokkonen / Ritta Mikkola und Katja Fausser. Die fünf Autorinnen richten ihren Blick auf die Wahrnehmung historischer Umbruchszeiten in Russland, Polen, Finnland und Deutschland. Ihre Beiträge sind im Rahmen einer europaweiten Konferenz von EUSTORY, dem Geschichtsnetzwerk für junge Europäer, im März 2009 in Lviv/Ukraine entstanden (Texte zum Teil in englischer Sprache).
- Stefan Troebst: »1989« as a European Lieu de Mémoire, or: Is the Postwar Period Over? Opening Statement, Meeting of the Affinity Group »Civic Education and History Dialogue for Europe«, Körber-Stiftung, Berlin, 28-29 January 2009
- Irina Scherbakowa: Russland. Wir und die Erinnerung (1945-1989)
- Alicia Wançerz-Gluza: Poland. Turning points in the 20th Century history of Poland
- Hanna Kokkonen / Rita Mikkola: Turning Points 1956/1989 – Perspectives from Finland
- Katja Fausser: 1945/1989 – Turning Points in History? Winners, Losers, Perpetrators, Bystanders, Spectators – the Role of Germany

































