Meldung vom Donnerstag, 14. April 2011
Europa-Matinee mit Helmut Schmidt und jungen Europäern
Zum Thema »Europa ist Zukunft!« debattierten am 14. April 2011 auf einer Matinee im Deutschen Schauspielhaus junge Europäer aus zwölf Ländern mit Helmut Schmidt. Die Jugendlichen im Alter von 20 bis 30 Jahren übernehmen länderübergreifend Verantwortung für die europäische Idee – ob als Gründer eines europäischen Online-Magazins, als Projektleiterin eines Think Tanks oder als Botschafter der »Generation Europe Foundation«. Im Austausch mit dem elder statesman suchen sie Antworten auf die Zukunftsfragen Europas – und übernehmen symbolisch den »Staffelstab« zur Gestaltung Europas.
Die jungen Europamacher sind Alumni aus dem Umfeld von EUSTORY, dem von der Körber-Stiftung initiierten Geschichtsnetzwerk für junge Europäer. Aus Deutschland nehmen Fiona Fritz (23 Jahre) und Christopher Wratil (24 Jahre) teil, beide Preisträger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Das Interesse der jungen Generation an Europa verdeutlicht auch die außergewöhnlich hohe Resonanz auf die Matinee. Mehr als 800 Schüler aus dem ganzen Bundesgebiet nehmen auf Einladung der Körber-Stiftung als Gäste an der Matinee teil. Die Plätze waren in wenigen Stunden vergeben.
Die Körber-Stiftung und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg gestalteten die Matinee in Kooperation mit dem Hamburger Abendblatt und dem Verlag C.H. Beck. Moderatorin war Sandra Maischberger. Das NDR fernsehen sendet am Sonntag, den 17. April 2011, 11:30 bis 12:15 Uhr einen Mitschnitt der Veranstaltung.
EUSTORY Jahrestagung in Hamburg
Im Anschluss an die europapolitische Matinee fand in Hamburg die Jahrestagung von EUSTORY statt, dem von der Körber-Stiftung initiierten Geschichtsnetzwerk für junge Europäer. Die 22 zivilgesellschaftlichen Mitgliedsorganisationen von EUSTORY richten in ihren Ländern Geschichtswettbewerbe für Kinder und Jugendliche nach dem Vorbild des deutschen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten aus.
Auf europäischer Ebene bringt EUSTORY die Preisträger auf internationalen Jugendakademien miteinander ins Gespräch. In den Seminaren erforschen sie europäische Geschichte vor Ort, diskutieren über trennende nationale Erinnerungen und gemeinsame europäische Werte. In diesen Tagen bereiten die Teilnehmer eines europäischen Seminars zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 ihre Abschlusspräsentation auf einer Gedenkfeier am 26. April 2011 im Französischen Dom auf dem Gendarmenmarkt in Berlin vor.
Bericht
Biografien der Matinee-Teilnehmer am 14. April 2011 (PDF)
Weitere Informationen zu EUSTORY
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