Meldung vom Freitag, 18. November 2011
Bundespräsident zeichnete Preisträger des Geschichtswettbewerbs aus
Bundespräsident Christian Wulff zeichnete im Schloss Bellevue die fünf Erstpreisträger des Geschichtswettbewerbs zum Thema »Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte« aus. Geehrt wurden auch drei Lehrerinnen und Lehrer für ihr herausragendes pädagogisches Engagement. Bundesweit nahmen über 3.600 Kinder und Jugendliche mit 1.152 Beiträgen am Geschichtswettbewerb teil. Thematische Spitzenreiter waren Umwelt-, Bau- und Medizinskandale sowie der Umgang mit nationalsozialistischen Verbrechen nach 1945. In ihren Arbeiten sprechen sich die Teilnehmer dafür aus, öffentliche Debatten über Skandale weniger emotional zu führen. »Die Jugendlichen zeigen, dass es sich lohnt, hinter die schillernde Oberfläche von Skandalen zu schauen«, so Sven Tetzlaff, Bereichsleiter Bildung der Körber-Stiftung. »Anstelle vorschneller Urteile wünschen sie sich mehr Gelassenheit und kritische Abwägung.«
Erstpreisträger-Beitrag »Dönitz-Affäre« auf einestages.spiegel.de
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