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Die Landessieger aus Herzberg waren in selbstgeschneiderten historischen Kostümen erschienen.
(Foto: Körber-Stiftung/Michael Fahrig)

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Der jüngste Preisträger, Moritz Hengelhaupt aus Berlin.
(Foto: Körber-Stiftung/Michael Fahrig)

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Applaus für die Widerstandskämpferin Elfriede Brüning.
(Foto: Körber-Stiftung/Michael Fahrig)

Meldung vom Dienstag, 7. Juli 2009

Landespreisverleihung Berlin und Brandenburg

Das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museum war am 3. Juli bis auf den letzten Platz gefüllt. Über 180 Gäste hatten sich bei strahlendem Sonnenschein zur Landespreisverleinung Berlin und Brandenburg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2008/09 eingefunden. Staatssekretärin Claudia Zinke (Berlin) und Staatssekretär Burkhard Jungkamp (Brandenburg) zeichneten die zwölf Landessieger beider Bundesländer aus. Und auch die elf Förderpreisträger aus Berlin und Brandenburg wurden unter Applaus des Publikums für Ihre Leistungen gewürdigt.

Ehrengast der Veranstaltung war die 99-jährige Elfriede Brüning, eine Schriftstellerin, die 1935 von den Nationalsozialisten wegen unter dem Vorwurf des Hochverrats verhaftet wurde und den Terror des Regimes überlebte. Brüning war Mitglied in einem Bund marxistischer Autoren, die sich auch nach 1933 im Untergrund trafen und von einem Spitzel der Gestapo verraten wurden. Junge Spurensucher der Spartacus-Grundschule in Berlin hatten zu jenem NS-Frauengefängnis geforscht, in dem auch Elfriede Brüning inhaftiert war. Sie hatten ihre »Heldin« für ihre Wettbewerbsarbeit interviewt. Neben Widerstandskämpfern und stillen Helden im Nationalsozialismus war auch die DDR-Geschichte ein wiederkehrendes Thema der erfolgreichen Heldensucher aus Berlin und Brandenburg, deren Forschungsleistungen die Juroren durchweg beeindruckt hatten, wie Dr. Dieter Vorsteher, der stellvertretende Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums und Vorsitzende der Landesjury Berlin, in seinem Grußwort hervorhob.

Musikalisch begleitet wurde die Auszeichnung der erfolgreichen Schülerinnen und Schüler vom Percussion-Ensemble »Die Weberknechte« der Musikschule Finsterwalde. Aus den Wettbewerbsarbeiten las die Schauspielerin Rike Schubert vor. Und nach 90 Minuten blieb dann noch ausreichend Zeit für Gespräche im strahlenden Sonnenschein. Vor dem Eingang zum Zeughauskino an der Spreeseite hatte die Körber-Stiftung einen kleinen Getränke- und Snacktresen aufgebaut.

Die Landespreisverleihung Berlin / Brandenburg war eine gemeinsame Veranstaltung der Körber-Stiftung und des Deutschen Historischen Museums.

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