Körber-Netzwerk Geschichtsdidaktik
Das »Körber-Netzwerk Geschichtsdidaktik« ist ein Kooperationsprojekt des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit Lehrstühlen für Geschichtsdidaktik an 18 deutschen Universitäten. Gemeinsames Ziel des Netzwerks ist es, die Ausbildung zur historische Projektarbeit an Schulen in der universitären Lehre zu stärken und mit der Praxis des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten zu verzahnen. Das Netzwerk versteht sich als Plattform für einen Erfahrungsaustausch unter den beteiligten Lehrstühlen.
In Seminaren und Kolloquien lernen Lehramts-Studierende die methodischen Grundlagen des Forschenden Lernens und der historischen Projektarbeit in Theorie und Praxis. Über die Kooperation mit dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten erhalten sie die Gelegenheit, ein Schülerprojekt beim Geschichtswettbewerb verantwortlich mitzubetreuen. Die Körber-Stiftung unterstützt die Seminare und Kolloquien zudem mit umfangreichen Lehrmaterialien aus dem Archiv der Körber-Stiftung und Arbeitsbeispielen aus der langjährigen Projektpraxis.
Die Idee des Forschenden Lernens zielt darauf ab, Schüler zu einer aktiven Lernhaltung anzuregen, die auf Eigenständigkeit und Neugierde setzt. Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten forschen Kinder und Jugendliche zwischen acht und 21 Jahren zur Lokalgeschichte. Sie stellen Fragen an die eigene Lebenswelt und erforschen deren Geschichte unter Anleitung von Lehrern, Eltern und Studenten: den Tutoren des Wettbewerbs. Dabei erlernen die Schüler nicht nur die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens. Sie lernen auch, mit den besonderen Herausforderungen ihrer eigenen Forschungsprozesse umzugehen und dabei selbstständig und selbstbewusst Lösungswege zu entwickeln.
Weitere Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten der Konferenz für Geschichtsdidaktik .
Folgende Hochschulen bieten Lehrangebote zur historischen Projektarbeit in Kooperation mit dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten an (in alphabetischer Reihenfolge):
- Universität Augsburg
Ansprechpartner: Prof. Dr. Susanne Popp - Otto-Friedrich Universität Bamberg
Ansprechpartner: Prof. Dr. Bert Freyberger - Universität Bielefeld
Ansprechpartnerin: Dr. Christina Benninghaus - Ruhr-Universität Bochum
Ansprechpartner: Prof. Dr. Marko Demantowsky und Kristina Lange - Universität Bremen
Ansprechpartner: Burkhard Sachse - Universität Erlangen-Nürnberg
Ansprechpartnerin: Dr. Charlotte Bühl-Gramer - Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Ansprechpartnerin: Dr. Martina Tschirner - Martin-Luther-Universität Halle
Ansprechpartnerin: Dr. Christina Böttcher - Universität Hamburg
Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Körber - Pädagogische Hochschule Heidelberg
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Bettina Alavi - Pädagogische Universität Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Sabine Liebig - Christian-Albrechts-Universität Kiel
Ansprechpartner: Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl - Universität Köln
Ansprechpartner: Christian Bunnenberg - Ludwig-Maximilians-Universität München
Ansprechpartner: Dr. Monika Fenn - Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
Ansprechpartner: Prof. Dr. Saskia Handro und Dr. Holger Thünemann - Universität Passau
Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Michler - Universität Regensburg
Ansprechpartner: Dr. phil. Christian Kuchler - Universität Rostock
Ansprechpartnerin: Dr. Anke John - Julius-Maximilian-Universität Würzburg
Ansprechpartner: Dr. Alexander Tittmann
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