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Förderprogramm Lernen vor Ort in Berlin gestartet

Mit einer großen Auftaktveranstaltung im Berliner Congress Center ist am 10. und 11. November die Förderinitiative »Lernen vor Ort« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und 110 deutscher Stiftungen offiziell gestartet. »Lernen vor Ort« fördert in 40 ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland die Entwicklung und Verstetigung eines schlüssigen Konzepts für Bildungsmanagement und lebenslanges Lernen. Die Konferenz bot allen beteiligten Akteuren erste Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich in Fachforen zu Fragen des kommunalen Bildungsmanagements auszutauschen. »In der Kommune liegen die größten Potentiale demokratischer Mitwirkung,« skizzierte Sven Tetzlaff, Bereichsleiter Bildung der Körber-Stiftung, in einem Impulsvortrag das demokratiepädagogische Grundverständnis des Förderprogramms. »Demokratielernen gelingt nur, wenn wir Brücken zwischen der Kommune und der Zivilgesellschaft bauen und junge Menschen aktivieren.«

Im Rahmen von »Lernen vor Ort« engagiert sich die Körber-Stiftung im Aktionsfeld »Demokratie und Kultur« sowie als Projektpartner der Stadt Hamburg bei der Umsetzung von Förderprogrammen, die vor allem Menschen mit Migrationshintergrund die Zugänge zu Bildungsangeboten erleichtern sollen. Gemeinsam mit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und der Haspa Hamburg Stiftung steht sie der Stadt insbesondere bei koordinatorischen Fragen, dem Aufbau von Netzwerken und mit fachlicher Expertise zur Seite.

»Lernen vor Ort« wird mit einem Gesamtvolumen von 60 Millionen Euro aus Mitteln des BMBF und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Pressemeldung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

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