Meldung vom Dienstag, 10. Juli 2012
Historische Fakten und mediales »Meinungs-Machen«
110 junge Talente begaben sich auf Einladung der Körber-Stiftung auf Spurensuche nach historischen Fakten und medialem »Meinungsmachen«. Die Körber-Akademien »Junge Talente 2012« wollten damit Preisträger des Geschichtswettbewerbs und des Bundeswettbewerbs »Demokratisch Handeln« für Möglichkeiten sensibilisieren, politisch aktiv zu werden und eigene Ideen in der Gesellschaft wirkungsvoll umzusetzen.
Fünf Workshops boten dafür im Gustav-Stresemann-Institut in Bad Bevensen ein breites Themenspektrum an: Wie hat eine Historikerkommission versucht, die NS-Vergangenheit des Auswärtigen Amts aufzuarbeiten? Welche Folgen hatte das Hitlerattentat am 20. Juli 1944 für die Familien der Hingerichteten, welche für unsere Gesellschaft heute? Vor welchen Herausforderungen stehen investigative Journalisten, und könnte das ein Berufsfeld für mich sein? Welche konkreten Möglichkeiten haben junge Menschen, politisch aktiv zu werden und ihre Ideen in der Gesellschaft wirkungsvoll umzusetzen? Die Teilnehmer des Film-Workshops unter Turgay Ugur haben die Arbeit dieser Körber-Akademie mit der Kamera begleitet.
Der Film ist hier zu sehen.
Die zweite Körber-Akademie beschäftigte sich vom 25. bis zum 29. Juni in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg damit, wie meinungsmachende Medien Ideen und Positionen präsentieren. In drei Werkstätten betrachteten und bewerteten Preisträger des Geschichtswettbewerbs zwischen 12 und 16 Jahren verschiedene Formen des Austauschs von Meinungen und Ideen, die in unserer demokratischen Gesellschaft zentrale Rollen spielen. Im Rahmen ihrer Workshops erprobten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch selbst das »Meinungs-Machen« mit den Mitteln und Methoden von Zeitungsjournalisten, Schauspielern oder Filmemachern.
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