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Thomas Weber
(Foto: Suzanne McNamee)

Meldung vom Mittwoch, 15. Januar 2014

Interaktiver Webtalk zum Ersten Weltkrieg

Mit einer Diskussion über die Erfahrungen Adolf Hitlers im Ersten Weltkrieg begann am 14. Januar der Webtalk »History@Debate. Europe 14/14« der Gerda Henkel Stiftung und der Körber-Stiftung. Im Gedenkjahr an den Kriegsausbruch 1914 diskutierten Wissenschaftler mit Experten aus Politik und Kultur die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf die europäische Geschichte und Gesellschaft. Die Reihe bietet die Möglichkeit einer offenen Debatte im Internet. Alle Veranstaltungen können live online verfolgt werden. Über einen eigenen Twitteraccount und den Hashtag #hist14 haben Nutzer die Möglichkeit, die Diskussion direkt zu kommentieren und Fragen zu stellen. Medienpartner der Reihe ist WELT online.

Unter dem Titel »Europe 14/14« wird sich die Körber-Stiftung im ersten Halbjahr 2014 in verschiedenen Veranstaltungen und Jugendbegegnungen mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigen und dessen weitreichende Folgen diskutieren. »Der Erste Weltkrieg ist im Bewusstsein nicht sehr präsent und gilt nur als Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg. Aber Europa kann man nicht verstehen, wenn man nicht die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf seine Gesellschaften und Kulturen kennt«, so Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung.

Diese Auswirkungen thematisierte auch der Auftaktabend »Der inszenierte Hitler«. Denn der spätere Diktator hat sich in Schriften und Reden immer wieder auf den Ersten Weltkrieg als prägendes Erlebnis bezogen. Wie instrumentalisierte Hitler seine Erfahrungen, die er im Ersten Weltkrieg machte? Und wie wurden sie in Propaganda und Medien inszeniert? Diese Fragen diskutierten der Historiker Thomas Weber, Autor des Buchs »Hitlers Erster Krieg« und der Filmemacher Niki Stein, der an einer mehrteiligen Filmbiographie Hitlers arbeitet, bei der ersten History@Debate.

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