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v.l. Ute Frevert, Dorothee Wierling
(Fotos: David Ausserhofer, Bertold Fabricius)

Meldung vom Donnerstag, 24. April 2014

Webtalk zum »Krieg der Emotionen«

Von der patriotischen Kriegsbegeisterung bis zum Hass auf den angeblichen »Schandfrieden« von 1919: Die Geschichte des Ersten Weltkriegs ist auch eine Geschichte der Emotionen. Am 23. April analysierten die Historikerinnen Ute Frevert und Dorothee Wierling die Schlacht der Gefühle in der Reihe History@Debate.

Im Webtalk der Gerda Henkel Stiftung und der Körber-Stiftung diskutierten sie den Wandel der Bedeutung von Begriffen wie »Ehre«, »Schande« und »Scham« während des Krieges. Anhand privater Briefe und Tagebücher von Zeitzeugen wie dem Sozialdemokraten Heinrich Braun und der Künstlerin Käte Kollwitz zeigten die beiden Wissenschaftlerinnen den Ausnahmezustand, den der Krieg für das Privat- und Familienleben der Menschen im Kaiserreich bedeutete und beleuchteten das Wechselspiel der Inszenierung öffentlicher und privater Emotionen.

Die Veranstaltung im Hauptstadtbüro der Körber-Stiftung wurde live übertragen. Zuschauer mit einem Twitterkonto konnten ihre Fragen und Kommentare über den Hashtag #hist14 direkt in die Debatte einbringen. Das Gespräch wurde von Sven Felix Kellerhoff, dem leitenden Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte des Medienpartners Welt online moderiert.

Video
Zur Reihe »History@Debate«




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