Julian Nida-Rümelin
Nach Stationen als Gastprofessor in den USA und als Lehrstuhlinhaber an den Universitäten Tübingen und Göttingen lehrt Julian Nida-Rümelin (Jg. 1954) seit 2004 politische Theorie und Philosophie am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig Maximilian-Universität München. In den Jahren 1998 bis 200 war er Kulturreferent in München und von 2001 bis 2002 Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien. Nida-Rümelin ist Kuratoriumsvorsitzender des Deutschen Studienpreises, mit dem die Körber-Stiftung jährlich herausragende junge Wissenschaftler auszeichnet, deren Forschung einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher relevanter Fragen und Probleme geleistet haben. Neben zahlreichen Buchveröffentlichungen widmet er sich der wissenschaftlichen Forschung auf den Gebieten Religion, Ethik, Politische Philosophie, Kulturtheorie, Wissenschafts- und Erkenntnistheorie. 2004 wurde Julian Nida-Rümelin mit der Plakette »Dem Förderer des deutschen Buches« vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels geehrt.



































