Richard von Weizsäcker
Richard von Weizsäcker (Jg. 1920) studierte an den Universitäten Oxford und Grenoble Rechtswissenschaften und Geschichte und promovierte 1955 in Göttingen. Nach einer langen politischen Laufbahn in der CDU u.a. als Mitglied des Bundestags, des Bundesvorstands der CDU, als Vizepräsident des Bundestags und Regierender Bürgermeister von West-Berlin wird Richard von Weizsäcker 1984 zum sechsten Präsident der Bundesrepublik Deutschland gewählt. In zwei Amtsperioden setzt er sich insbesondere für eine Aussöhnung mit den Staaten des Ostblocks ein, um sich zuletzt mit besonderer Sensibilität den gesellschaftspolitischen Herausforderungen des Mauerfalls und der Wiedervereinigung zu stellen. Über seine Repräsentationspflichten hinaus sucht von Weizsäcker die Begegnung mit Menschen, insbesondere der Jugend. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt übernimmt er 1994 den Vorsitz im Bergedorfer Gesprächskreis der Hamburger Körber-Stiftung. Richard von Weizsäcker wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Leo-Baeck-Preis durch den Zentralrat der Juden in Deutschland.
Richard von Weizsäcker ist Vorsitzender des Bergedorfer Gesprächskreises der Körber-Stiftung
Informationen über die Bergedorfer Protokolle finden Sie hier.




































