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Claus Leggewie

Mut statt Wut

Aufbruch in eine neue Demokratie

Protest allein reicht nicht!

Die jüngsten Aufstände in der arabischen Welt zeigen erneut: Die Demokratie hat nichts von ihrer Strahlkraft verloren. Und doch macht sich in den westlichen Ländern seit etlichen Jahren Politikverdrossenheit breit. Selbst in freiheitlichen Gesellschaften stellt man einen rasanten Verlust des Vertrauens vor allem in die Parteiendemokratie fest. Wie passen diese Entwicklungen zusammen?

Claus Leggewies Streitschrift analysiert die Beziehung zwischen der Zivilgesellschaft und den klassischen politischen Institutionen. Ausgehend vom Phänomen des »Wutbürgertums« und einer sich verändernden Engagement- und Protestkultur in Europa zeigt er, wie sich die Vorstellungen von Politik und Demokratie gewandelt haben. Wie werden aus Wutbürgern Mutbürger? Welche Formen politischen Engagements sind zukunftsfähig? Wie können junge Menschen mobilisiert werden und Selbstwirksamkeit erfahren?

Anhand von nationalen und internationalen Beispielen demonstriert Leggewie, wie Partizipation gelingen kann. Staat, Parteien und Interessengruppen müssen lernen, die Expertise der Bürgerschaft zu nutzen, ohne Partikularinteressen das Wort zu reden. Es gilt, die gesamtgesellschaftliche Verantwortung bei allen Beteiligten zu stärken.

Sehen Sie das Interview mit Claus Leggewie im
Hessischen Rundfunk.

Hören Sie rein in die Buchpremiere
mit Claus Leggewie und Ines Pohl
im KörberForum – Kehrwieder 12
am 12. Dezember 2011
Podcast


210 Seiten | 13 x 20 cm
Klappenbroschur
ISBN: 978-3-89684-084-4

14,00 € (D)

Bücher von Claus Leggewie

Zukunft im Süden

»Unser Meer« ist nicht die Nord- und Ostsee. Für Europa ist das Mittelmeer viel bedeutender, dort entscheidet sich die Zukunft der Europäischen Union im Blick auf ihre Energieversorgung und Finanzkraft und ihre Rolle als Friedensstifterin im Nahostkonflikt.

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