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Christian Füller

Ausweg Privatschulen?

Was sie besser können, woran sie scheitern

Das deutsche Schulsystem steht in der Kritik. Eltern, Unternehmer, Medien und nicht zuletzt der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Bildung klagen: Das System ist ungerecht und veraltet, es produziert zu viele Bildungsverlierer und sträubt sich gegen Modernisierung.

Privatschulen sind für viele ein Ausweg aus der Bildungskrise. Denn sie bieten oft kleinere Klassen, bessere Ausstattung und kindgerechtere Lernmethoden. Die Zahl der Privatschüler steigt ständig, jedes Jahr kommen Schulneugründungen hinzu. Doch was für die einen die bessere Alternative bedeutet, ist für die anderen dagegen ein Indiz zunehmender sozialer Segregation: Privatschulen sind Eliteschulen – so ein gängiges Vorurteil.

Christian Füller hat Privatschulen in ganz Deutschland besucht und mit Eltern, Lehrern und Schulleitern gesprochen. Er porträtiert die verschiedenen Typen von freien und Privatschulen, untersucht ihre Lernkonzepte und fragt nach ihrem Potenzial zur Schulentwicklung. Füllers Fazit: Privatschulen sind weder der Sargnagel der Chancengleichheit noch der Königsweg zu klügeren Kindern. Aber sie werden zu Unrecht vom Staat benachteiligt. Die Schule der Zukunft sollte, ähnlich den amerikanischen Charter-Schools, einen dritten Weg gehen: zwischen den Alternativen staatlich und privat.


280 Seiten
Klappenbroschur | 13x20 cm
ISBN: 978-389684-077-6

16,00 € (D)

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