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Zafer Şenocak

Deutschsein

Eine Aufklärungsschrift

Wir sind wieder wer. Aber wer?

Die Deutschen sind nicht mit sich im Reinen. Sie sind stolz auf ihre multikulturelle Fußballnationalmannschaft und eine solide Volkswirtschaft – diskutierten aber im Herbst unvermittelt und erbittert über Integration und Zuwanderung. Im Kern ging und geht es hier um die Frage der Identität, stellt der Schriftsteller Zafer Şenocak fest. Die Frage, wer Deutscher ist, wer keinesfalls und wer es werden kann. Und was das überhaupt heißt: Deutschsein.

Die deutsche Identität ist von Brüchen geprägt. Die Deutschen haben keine positive Definition davon, wer sie sind und was sie ausmacht – manchmal haben sie nicht einmal Wörter dafür. Doch Sprache ist, so Şenocak, der Schlüssel zu Identität. Sie bildet nicht nur die Basis funktionaler Integration – sie bildet Heimat. Die Vorstellung einer homogenen Nation ist längst durch millionenfache Zuwanderung widerlegt, die zeigt: Es gibt viele biografische Wege, Deutscher zu werden. Sucht man nach einer allgemeingültigen Folie des Zusammenlebens, sind alle Seiten gefordert.

Wenn man sich nicht ausschließlich auf die Kriterien Herkunft und Religion beruft, kann ein universeller Begriff von Zivilisation, der auf Menschenrechten und den Werten der Aufklärung basiert, Gemeinschaft stiften.

Lesen Sie den Vorabdruck in Der Tagesspiegel. und das Gespräch mit dem Autor in Die Welt.
Die Besprechung von Jörg Lau finden Sie auf zeit.de.

Hören Sie rein in die Buchpremiere
mit Zafer Şenocak und Peter Kapern
im KörberForum – Kehrwieder 12
vom 13. April 2011
Audio

Cover zum Download (JPG)


190 Seiten | 12 x 20,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-89684-083-7

16,00 € (D)



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