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142. Bergedorfer Begsprächskreis | Beirut

Konfliktmanagement im Mittleren Osten

Regionale Lösungen für regionale Probleme?

Konfliktlösung und Konfliktmanagement im Mittleren Osten sind traditionell stark durch die Vermittlungsbemühungen externer Akteure, vor allem der USA und Europas, geprägt. In den letzten Jahren haben jedoch regionale Akteure immer mehr Eigeninitiative ergriffen. Beispiele sind der von Saudi-Arabien angestoßene Friedensplan der Arabischen Liga, das von Katar vermittelte Abkommen von Doha oder die türkische Pendeldiplomatie zwischen Syrien und Israel.

Auf dem 142. Bergedorfer Gesprächskreis in Beirut diskutierten Politiker, Diplomaten und Experten, unter ihnen der libanesische Premierminister Fuad Siniora, die Stärken und Schwächen regionaler Friedensinitiativen. Inwieweit ist eine aktive Rolle externer Akteure wie der USA und der EU nach wie vor unverzichtbar, und wie viel Engagement kann man von der Obama-Administration in der Region erwarten?

Einen Schwerpunkt der Diskussion bildeten die drängendsten Probleme im Mittleren Osten: Welche Aussichten bestehen auf eine Lösung des arabisch-israelischen Konflikts und des Nahostkonflikts? Wie könnte es gelingen, die Beziehungen zwischen dem Westen und Iran zu normalisieren? Und wie sollte der Westen mit der Hamas und der Hisbollah umgehen?


116 Seiten, mit zahlreichen
Farb- und s/w-Abbildungen
Softcover | 22 x 24,5 cm
ISBN: 978-3-89684-253-4

11,00 € (D)




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