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Informationen zum Thema »Engagement«

Die Förderung des Engagements von Bürgern war für Kurt A. Körber ein besonderes Anliegen. Ziel vieler Wettbewerbe, Gesprächskreise, Podiumsdiskussionen und Symposien der Körber-Stiftung ist es seit jeher, individuelles Engagement anzuregen und zum nachhaltigen Impuls für das Gemeinwohl zu transformieren. Im Folgenden wollen wir Ihnen einen kleinen Eindruck unserer Arbeit rund um die Themen Engagement und Ehrenamt vermitteln.

Bürgerschaftliches Engagement ist zentrales Thema des Transatlantischen Ideenwettbewerbs USable, mit dem seit vielen Jahren vorbildliche Bürgerinitiativen ausgezeichnet werden, die sich an nordamerikanischen Beispielen von Freiwilligenprojekten und an der starken Bürgergesellschaft der USA orientieren. Der Wettbewerb zeichnet Projekte aus, die aktiv und mithilfe von Freiwilligenengagement Problemen unserer Gesellschaft begegnen.
Die nächste Ausschreibung, für die im Juni 2009 der Startschuss fällt, widmet sich dem Thema Potenziale und Möglichkeiten des Engagements der Generation 50+.

In ihrem Jubiläumsjahr 2009 unterstützt die Körber-Stiftung mit ihrer Initiative »Anstiften!« gemeinnützige Projekte in Hamburg. Zusammen mit über 60 Unternehmen werden Projekte, die besonderes Engagement für die Hansestadt leisten, mit je 10.000,- € ausgezeichnet.

Im BegegnungsCentrum Haus im Park für Menschen ab 50 ist ehrenamtliches Engagement von zentraler Bedeutung. Die deutschlandweit einzige Einrichtung dieser Art vereint Bildungs- und Freizeitaktivitäten, kulturelle Veranstaltungen, ein Café, eine Praxis für Physiotherapie und einen ambulanten Pflegedienst unter einem Dach. Über 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter machen die zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen möglich, so zum Beispiel im Besuchsdienst oder bei Computerkursen.

Auch die politische Partizipation ist eine wichtige Form des Engagements von Bürgern, das die Körber-Stiftung z.B. durch das Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen fördert. Durch das Netzwerk soll die politische Teilhabe von Migranten in Deutschland gestärkt werden.


Bücher:

Community Organizing. Menschen verändern ihre Stadt.
Community Organizing ist eine in den USA seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzte Methode, mit der sich Menschen eines Stadtteils oder einer Gemeinde dauerhaft miteinander vernetzen, um effektiv Einfluss nehmen zu können. Der Band liefert grundlegende Aufsätze zur Methode, praktische Beispiele aus den USA und Deutschland sowie ermutigende Porträts engagierter »Community Organizer«.

Älter Werden, Neues wagen
Ulrike Herrmann und Martina Wittneben haben Menschen gefragt, warum sie im Alter ganz Neues beginnen. Ob sie ein Unternehmen gründen, sich für ihre Mitmenschen engagieren oder zu eigener Kreativität finden: Sie alle haben einen mutigen Schritt gewagt.


Veranstaltung im KörberForum:

Di 13. April 2010 | Gespräch| 19.00 Uhr
Engagement in den Medien
 

Ein Drittel der Deutschen engagiert sich freiwillig. Die aktive Zivilgesellschaft ist somit ein wichtiger und unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft. Doch findet das bürgerschaftliche Engagement – auch seine gesellschaftspolitische Dimension – die entsprechende Resonanz in den Medien?Mediale Aufmerksamkeit schafft Öffentlichkeit für das Ehrenamt und leistet einen Beitrag im Sinne der Anerkennungskultur. Welche Verantwortung hat das Fernsehen als Leitmedium gegenüber der engagierten Zivilgesellschaft? Erfüllen die öffentlich-rechtlichen Programme ihren gesellschaftspolitischen Auftrag in ausreichendem Maße? Wird das Privatfernsehen dem Thema gerecht?

Es diskutieren Andreas Weiss (ARD), Alexander Stock (ZDF), Christian Körner (RTL) und Thomas Olk (Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement).
Moderiert wird die Veranstaltung von Bascha Mika, freie Journalistin.

Am Beginn der Veranstaltung steht ein Zusammenschnitt des Beitrags »Gut sein auf Probe – Ein Egoist engagiert sich« von Sven Kuntze, Journalist und Autor, mit anschließendem Kurz-Interview.

 

Di 4. Mai 2010 | Gespräch | 19:00 Uhr
Die Beweger III

1980 gründete Jakob von Uexküll den Right Livelihood Award, der schon bald als »Alternativer Nobelpreis« bekannt wurde. Der Preis wird jährlich im Schwedischen Reichstag vergeben. Der Right Livelihood Award kennt keine Kategorien: Die Preisträger arbeiten für Umweltschutz, Frieden, Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung, Bildung, Kultur, Spiritualität, Alternative Technologien und Wirtschaftssysteme. Ab 2000 konzentrierte sich er darauf, den World Future Council ins Leben zu rufen, der im Mai 2007 offiziell gegründet wurde. Im Gespräch mit Inka Schneider erzählt Jakob von Uexküll, was ihn in seinem internationalen und weltweitem Engagement seit Jahrzehnten antreibt.

Podcasts:

Die Beweger

In der neuen Reihe im KörberForum trifft TV-Moderatorin Inka Schneider »Beweger«-Persönlichkeiten, die sich für das Gemeinwohl und ein besseres Zusammenleben einsetzen. Erster Gast: Reinhold Beckmann. 1999 gründete der TV-Moderator gemeinsam mit Freunden den Verein »NestWerk«, der Jugendliche – besonders in sozial benachteiligten Hamburger Stadtteilen – durch Sport an das Leben und seine Herausforderungen heranführen will.

Am 1. April 2009 erläuterte Prof. Roland Roth, Universität Magdeburg-Stendal, im Gespräch mit Lars von Törne, Der Tagesspiegel, das Konzept des Empowerments (Podcast). Dieser in den USA entstandene Ansatz soll Menschen stärken, ihre Interessen und Anliegen selbstbestimmt und solidarisch zu gestalten (Bericht zur Veranstaltung).

 

  Unsere Schwerpunkte

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Buchtipp:

»2037«


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