Porträt

Das BegegnungsCentrum Haus im Park – ein einzigartiges Konzept
Vielfältige Angebote unter einem Dach
Dort, wo die Körber-Stiftung zunächst ihren Sitz hatte, in Bergedorf, verwirklichte Kurt A. Körber bereits 1977 ein mehrgleisiges Konzept für Seniorenarbeit – lange bevor die Stichworte »alternde Gesellschaft« und »lebenslanges Lernen« in aller Munde waren.
Die Gedanken, die dem BegegnungsCentrum Haus im Park zugrunde liegen, sind heute wichtiger denn je: Das Alter sollte nicht als eine von Defiziten geprägte Zeitspanne betrachtet werden – sondern als Lebensabschnitt, in dem Menschen von ihren Erfahrungen und Kompetenzen profitieren.
Gleichzeitig erleben viele Menschen ab 50 Jahren, dass ihr Leben noch einmal eine Wendung nimmt. Die Phase der Erwerbsarbeit endet, erwachsene Kinder ziehen aus oder die Betreuung der Enkel ist nicht mehr nötig, der Verlust des Partners durch Trennung oder Tod muss bewältigt werden. So schwer diese Veränderungen auch fallen können – sie bewirken meist vor allem ein Mehr an Zeit und bieten daher auch eine große Chance. Diese Lebensphase lädt dazu ein, mit neuen Inhalten und Anregungen, mit neuen Bekannten und Freunden gefüllt zu werden.
Der Ansatz des Haus im Park ist dabei per se ein generationsübergreifender: Weil unsere Besucher zwischen 50 und 90 Jahren alt sind, treffen fast immer zwei, manchmal auch drei Generationen aufeinander und bereichern sich mit ihren unterschiedlichen Lebenserfahrungen.
Zum Alter gehören aber auch gesundheitliche Einschränkungen. Und deshalb geht es im BegegnungsCentrum außerdem darum, Prävention anzubieten sowie körperliche Probleme lindern zu helfen. Übrigens: Alle Teilbereiche der Arbeit – und mit ihnen über 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter gut 100 Freiwillige und über 50 Honorarkräfte – stehen unter der Regie des Haus im Park und werden verantwortet durch dessen Leitung und die jeweiligen Abteilungsleitungen.
Menschen ab 50 Jahren aus Bergedorf und Umgebung nutzen die facettenreichen Kurs- und Vortragsangebote der Akademie, um geistig, kreativ oder sportlich aktiv zu sein. Sie können kulturelle Veranstaltungen besuchen oder sich in Projekten engagieren. Besucher, die Gespräche vertiefen oder Essen gehen möchten, treffen sich im Café-Restaurant.
Wer körperliche Beschwerden hat, erhält direkt im Haus verschiedenste physikalische Therapien auf Rezept oder als Selbstzahler. Unterstützende Angebote wie ein Fahrdienst und eine Hörbücherei sorgen dafür, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen teilhaben können. Ein ambulanter Haus und Pflegedienst rundet das Angebot ab. Die Zahlen sprechen für sich: Über 400 Besucher und Patienten täglich kommen ins BegegnungsCentrum Haus im Park
Die Betonung liegt auf Aktivität und Selbstbestimmung: Jeder trägt Verantwortung für die eigene Gesundheit, das geistige und seelische Wohlbefinden – und für die Gesellschaft. Ohne die Ehrenamtlichen, die sich im Haus engagieren und neue Impulse geben, wären viele Angebote nicht möglich. Immer wichtiger werden zudem spezielle Jung-Alt-Projekte, die auch Schüler aus umliegenden Schulen mit einbeziehen. Und solche, bei denen sich Freiwillige und Besucher des BegegnungsCentrums für die Kommune einsetzen – das freiwillige Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter strahlt aus.
Professionelles Theater für alle Altersgruppen: Auch das gibt es im Haus im Park. Eine Kooperation des Lichtwark-Ausschusses des Bezirksamts Bergedorf mit dem Altonaer Theater macht’s möglich. Der großzügige Theatersaal wird außerdem von vielen lokalen Organisationen genutzt. Und er ist Schauplatz etlicher großer Veranstaltungen des BegegnungsCentrums Haus im Park. Lesen Sie hier mehr über das Theater.
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