
Foto: Andreas Kalkowski
Donnerstag, 12. Februar 2009
»Spielscheune der Geschichten« mit Hamburger Tulpe 2009 ausgezeichnet
Die »Spielscheune der Geschichten« führt Geschichten verschiedener Kulturen auf und bringt so Kinder, aber auch Erwachsene spielerisch zusammen.
Am 12. Februar um 18.00 Uhr verleiht die Körber-Stiftung im Hamburger Rathaus zum siebten Mal die Hamburger Tulpe für interkulturellen Gemeinsinn. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung übergibt Parlamentspräsident Berndt Röder als Schirmherr der Hamburger Tulpe an die Bergedorfer Initiative »Spielscheune der Geschichten«. Hamburgs früherer Bürgermeister Dr. Henning Voscherau wird die Laudatio auf die Preisträger halten.
71 Bewerbungen haben der prominent besetzten Jury vorgelegen: Die »Spielscheune der Geschichten« überzeugte. Dort werden Geschichten verschiedener Kulturen vorgelesen oder aufgeführt – und so Kinder, aber auch Erwachsene spielerisch zusammengeführt. Einen Ehrenpreis erhält »M.A.R.E. – eine Initiative für Mehr Ausbildung Rund um die Elbe«.
»So viel ehrenamtliches Engagement, die interkulturellen Teams und der große Einsatz für das bessere Zusammenwachsen aller Hamburgerinnen und Hamburger – ob nun mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte – sind vorbildlich«, freut sich Aydan Özoğuz, verantwortlich für die Integrationsprojekte der Körber-Stiftung. »Der Jury ist in diesem Jahr die Entscheidung nicht leicht gefallen – deshalb vergibt zusätzlich zum Hauptpreis auch den Ehrenpreis.«
Die Tulpe ist Namensgeberin für diese Auszeichnung der Körber-Stiftung, weil sie selbst dem Ursprung nach eine Migrantin ist. Kamen doch die ersten Tulpenzwiebeln vor rund 450 Jahren im Gepäck eines europäischen Gesandten aus dem Osmanischen Reich nach Westeuropa. Heute ist die Tulpe wie selbstverständlich hier zu Hause.
Veranstaltungen
Bücher
KörberPodcasts
Unsere Schwerpunkte





Klicken Sie auf ein Bild für mehr Info.






























