Meldung vom Donnerstag, 15. Juli 2010
Synergien nutzen
US-Botschafter Philip D. Murphy und Ergun Can, Vorstandssprecher des Netzwerks türkeistämmiger MandatsträgerInnen, trafen sich am 8. Juli gemeinsam mit Stipendiaten des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart zu einem integrationspolitischen Gespräch. Der Frankfurter US-Generalkonsul Edward M. Alford und Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn, Staatsrätin für interkulturellen und interreligiösen Dialog sowie gesellschaftliche Werteentwicklung im Staatsministerium Baden-Württemberg, nahmen ebenfalls an dem Treffen teil.
Den Herausforderungen, vor denen Einwanderungsländer wie Deutschland und die USA in den kommenden Jahren stünden, müsse man mit vereinten Kräften begegnen – darin waren sich alle Anwesenden einig. Mit der Förderung politischer Partizipation leiste das Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen einen wichtigen Beitrag zur Integration, so Murphy. »Die Arbeit des Netzwerks wird es kommenden Generationen leichter machen.« Damit das Miteinander in einer Einwanderungsgesellschaft gelingen könne, sei es außerdem wichtig, die Bildungschancen für Kinder mit familiärer Zuwanderungsgeschichte zu stärken. Dafür setzt sich das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart ein, bei dem auch die Geschäftsstelle des Netzwerks türkeistämmiger MandatsträgerInnen angesiedelt ist: In seinem Stipendienprogramm fördert das Forum türkeistämmige Schülerinnen und Schüler, die besonders begabt sind und sich als Mentoren für andere engagieren. Es gehe darum, sich für eine aktive Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an der Gesellschaft zu engagieren, meinte Ergun Can. »Die Synergien, die es zwischen Deutsch-Türkischem Forum und Netzwerk gibt, müssen wir dafür nutzen.«
Bücher
Was ist die Körber-Stiftung?
Ein Forum für Impulse




