Sprungmarken

zoom it

Richard David Precht
(Foto: Jens Komossa)

Meldung vom Mittwoch, 25. Juli 2012

»Freiwilligkeit ist keine Alternative«

Senioren, die sich in die Gesellschaft einbringen und sich um das Allgemeinwohl verdient machen, seien in der Minderheit, meint der Philosoph Richard David Precht. Der größte Teil engagiere sich jenseits des Privatlebens für nichts. Auf der anderen Seite wachse die Zahl der älteren Menschen, die sich einsam fühlten, und die darunter litten, nicht mehr gebraucht zu werden. Precht: »Darum habe ich einen Doppelvorschlag gemacht: ein soziales Pflichtjahr für junge Menschen im Alter von 19/20 Jahren und ein zweites soziales Pflichtjahr für Menschen im Renteneintrittsalter. Aufgrund der geringeren Belastbarkeit dieses Personenkreises reduziert sich der Pflichtbeitrag auf 15 Stunden in der Woche – drei halbe Tage.« Seine Ideen einer Solidarität zwischen Jung und Alt diskutiert Precht beim Generationendialog am 3. September in Köln mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales a.D. Franz Müntefering.

Lesen Sie: Fünf Fragen an Richard David Precht

Generationendialog in Köln

 




RSS / Podcasts

RSS / Podcasts.
Die Körber-Stiftung bei facebook. Die Körber-Stiftung bei twitter. Die Körber-Stiftung bei youtube.

Sprachauswahl