Meldung vom Freitag, 11. November 2011
Claus Kleber empfing 20 USable-Preisträger
Dr. Claus Kleber, Frontmann des heute-journals, empfing 20 Preisträger der USable Ausschreibung »Beweger gesucht - Engagement 50+« in der ZDF-Zentrale. Das Treffen fand im Rahmen eines dreitägigen Medienseminars in Mainz statt, bei dem sich die 20 Engagierten in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fortbildeten.
»Ihr Engagement verdient allergrößte Anerkennung. Ich bin begeistert von Ihrer Arbeit – auch weil Sie zeigen, dass man selbst mit 60+ noch nicht zum alten Eisen gehört«, so Claus Kleber in seiner Begrüßung. Der Macher des heute-journals unterstützt den Transatlantischen Ideenwettbewerb USable der Körber-Stiftung. »Viele ehemals rein amerikanische Ideen für eine aktive Bürgergesellschaft werden inzwischen auch in Deutschland umgesetzt. Der USable Wettbewerb hat hier entscheidende Impulse gesetzt«, so Kleber, der 15 Jahre Korrespondent in Washington war.
Mit der Ausschreibung 2010 suchte der Wettbewerb explizit nach guten Beispielen der Generation 50+ für die Gesellschaft. »Die Ausschreibung hat gezeigt, dass sich ein neues Bild des Alters herausbildet. Als Körber-Stiftung wollen wir uns langfristig diesem Zukunftsthema widmen«, so Karin Haist, Leiterin des Bereichs Gesellschaft der Körber-Stiftung. Die Stiftung möchte einen Beitrag zur Entwicklung eines neuen Altersbildes leisten. Sie engagiert sich darüber hinaus für ein neues Verständnis von Engagement und Partizipation besonders für diese Gesellschaftsgruppe.
Im Transatlantischen Ideenwettbewerb USable wurden 2010 aus mehr als 200 Bewerbungen aus ganz Deutschland insgesamt 20 Projekte für ihr Engagement und ihre innovativen Projekte rund ums Thema »Alter« ausgewählt. Die 20 Preisträger erhalten bis Ende 2012 in verschiedenen Seminaren Unterstützung zu Weiterentwicklung im Rahmen von Netzwerktreffen mit Qualifizierungselementen. Thema des Treffens in Mainz waren Presse – und Medienarbeit, bei vorigen Treffen wurde z.B. zum Thema Fundraising gearbeitet.
»Wir Engagierten gewinnen durch den gegenseitigen Austausch, das ergänzt wird mit dem Know-How der anwesenden Experten. Dadurch erlangen wir Kompetenzen und Selbstvertrauen, um unsere Projekte langfristig betreiben zu können«, so Bärbel Armknecht, Gründerin von KultA e.V. aus Hessen.
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