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Erhard Busek

Erhard Busek
(Foto: Manca Juvan / Stability Pact)

Meldung vom Freitag, 7. August 2009

Europäisches Krisenmanagement: Körber Policy Paper von Erhard Busek

Mit dem Körber Policy Paper No. 7 wird ein weiterer Band aus der Reihe »Standpunkte« der edition Körber-Stiftung auf Englisch veröffentlicht (»Too Little, too Late. Europe Needs Better Crisis Management«). Autor ist Erhard Busek, von 2002 bis 2008 Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa.
Busek zufolge steckt Europa seit Beginn des Integrationsprozesses in der »Krise« – zu seinem Vorteil. Manche Krise werde unterschätzt, manche Krise könne von anderen ablenken. Busek fordert, den Blick aufs Ganze zu behalten – »wir müssen Europa als Ganzes sehen, als unser Schicksal. Da gilt es, aus Krisen Lehren zu ziehen und damit unsere Leistung für Europa zu verbessern.«
Busek schlägt zehn Lehren für ein effektives europäisches Krisenmanagement vor, u.a. folgende: Das Ziel des Krisenmanagements ist nicht mehr Macht, sondern mehr Humanität; Investitionen in Infrastruktur sind notwendig, müssen aber mit System vorgenommen werden; Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft sind die beste Stabilitätsgarantie; Krisenmanagement braucht regionale Kooperation; Krisenmanagement erfordert eine Reform der EU.

Statements und Policy Papers

Eberhard Budek: Zu wenig, zu spät. Europa braucht ein besseres Krisenmanagement.


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