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Eckart von Klaeden
(Foto: Marc Darchinger)

Meldung vom Donnerstag, 30. April 2009

Körber Policy Paper von Eckart von Klaeden: Deutsche Russlandpolitik muss europäisch sein

Mit dem Körber Policy Paper No. 4 wird ein weiterer Band aus der Reihe »Standpunkte« der edition Körber-Stiftung, der im März 2009 erschienene Essay »Kein Sonderzug nach Moskau. Deutsche Russlandpolitik muss europäisch sein«, auf Englisch veröffentlicht (»No Private Trains to Moscow. German Policy on Russia Must Be European«). Autor ist Eckart von Klaeden, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Ausgangspunkt des Essays ist die Annahme, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und der EU in den letzten Jahren verschlechtert hätten. Verantwortlich dafür sei vor allem das Verhalten Russlands, das sich vom Westen durch sein Geschichts- und Souveränitätsverständnis unterscheide. Mit seinem Essay wendet sich Eckart von Klaeden gegen eine von einigen deutschen Politikern geforderte »Annäherung durch Verflechtung« und gegen deutsch-russische Sonderbeziehungen. Ein deutscher »Sonderzug nach Moskau«wecke alte Schreckgespenster und neue Ängste. Wer Äquidistanz zu den USA und Russland fordere, schwäche die EU und damit auch Deutschland. Aus diesem Grund fordert von Klaeden die EU auf, geschlossen gegenüber Russland aufzutreten, um Moskaus Konzept des Teilens und Herrschens zuvorzukommen. Deutschland müsse die Initiative für eine gemeinsame Russlandpolitik ergreifen.

Statements und Policy Papers


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