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EUSTORY- Preisträger diskutieren
(Foto: David Ausserhofer)

Meldung vom Dienstag, 8. Juni 2010

Tagung der »Zukunftswerkstatt« des Petersburger Dialogs

Am 10. und 11. Juni trifft sich im KörberForum die »Zukunftswerkstatt« des Petersburger Dialogs e.V., ein deutsch-russisches Gesprächforum unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und des russischen Staatspräsidenten.  
Auf der Sitzung zum Thema »Wie identitätsstiftend ist das 20. Jahrhundert für das 21. Jahrhundert?« diskutieren 35 zukünftige Führungskräfte aus Deutschland, Russland, und den mittelosteuropäischen Staaten über die gemeinsame Geschichte und die Frage nationaler Identität. Unter den Teilnehmern sind auch Preisträger der EUSTORY-Geschichtswettbewerbe aus Russland und Lettland sowie des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten.
70 Jahre nach dem sowjetischen Massaker an polnischen Offizieren und Intellektuellen in Katyn (Russland) hat im Frühjahr 2010 eine Annäherung zwischen Polen und Russland eingesetzt, die lange Zeit niemand für möglich gehalten hatte. Am 9. Mai, dem traditionellen »Tag des Sieges«, mit dem Russland alljährlich dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland gedenkt, nahmen erstmals seit Ende des 2. Weltkrieges ausländische NATO-Truppen an den Feierlichkeiten auf dem Roten Platz teil. Dennoch sorgt die Rolle Stalins und der Sowjetunion in der Kriegs- und Nachkriegsgeschichte bis heute für Differenzen zwischen Deutschland, Russland und den Staaten Mittelosteuropas.  Vor diesem Hintergrund hat sich die »Zukunftswerkstatt« zum Ziel gesetzt, auf ihrer Tagung im KörberForum gemeinsame Empfehlungen für eine konstruktive Ausrichtung der Geschichtsdebatte zwischen Deutschland, Russland und den mittelosteuropäischen Staaten zu entwickeln.

www.eustory.eu
www.petersburger-dialog.de


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