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Porträt

Das Körber-Netzwerk Außenpolitik versammelt seit 2005 einen exklusiven Kreis jüngerer Mitarbeiter aus den Büros von Bundestagsabgeordneten und Fraktionen, dem Bundeskanzleramt, dem Auswärtigen Amt und anderen Bundesministerien sowie aus Berliner Botschaften und Think Tanks. Ausgewählt auf der Basis persönlicher Empfehlung, diskutieren die Teilnehmer des Netzwerks regelmäßig mit Entscheidungsträgern und Experten Herausforderungen deutscher und europäischer Außen- und Sicherheitspolitik. Dieser offene Austausch soll zur Entwicklung gemeinsamer außen- und sicherheitspolitischer Ideen über institutionelle Grenzen hinweg anregen.

Einmal im Jahr lernt die Gruppe bei einem sogenannten Field Trip Brennpunkte internationaler Politik vor Ort kennen. Die Teilnehmer diskutieren auf diesen Reisen mit hochrangigen Vertretern von Regierungen und internationalen Institutionen, aber auch mit denjenigen, die an der Basis arbeiten: bei Friedensmissionen, in militärischen Strukturen oder großen Wirtschaftsprojekten. 2005 besuchten die Mitglieder des Körber-Netzwerk Außenpolitik Belgrad und Pristina, 2006 Georgien (einschließlich Abchasien), 2007 Iran, 2008 die Ukraine, 2009 Syrien und Libanon, 2010 Kasachstan, 2011 Saudi-Arabien, 2012 die Türkei und 2013 China. Im November 2015 besuchte das Körber-Netzwerk Außenpolitik im Rahmen des Field Trips Israel und die Palästinensischen Gebiete.

Im Februar 2016 richteten die Münchner Sicherheitskonferenz und die Körber-Stiftung zum achten Mal gemeinsam die Munich Young Leaders aus, ein Netzwerk für den außen- und sicherheitspolitischen Führungsnachwuchs, an dem auch Mitglieder des Körber-Netzwerks Außenpolitik teilnahmen.



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