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Politisches Hintergrundgespräch mit Fatmir Sejdiu

Fatmir Sejdiu
(Foto: Frank Darchinger)

Berlin, 6. Mai 2010

Dr. Fatmir Sejdiu, Präsident der Republik Kosovo, diskutierte mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern verschiedener Bundesministerien und -behörden sowie Repräsentanten ausgewählter Think-Tanks über Herausforderungen und Perspektiven mit Blick auf die Integration Kosovos in die euro-atlantischen Strukturen.

Sejdiu verwies in seinem Eingangsstatement auf die Fortschritte, die Kosovo seit der Unabhängigkeit auf den Gebieten des Rechtsstaatsaufbaus, der Demokratisierung und der wirtschaftlichen Entwicklung gemacht habe. Zudem bekräftigte er, Kosovo sei entschlossen, diese Anstrengungen fortzusetzen. Primäres Ziel sei dabei die schrittweise Integration in die europäischen Strukturen. Die nachfolgende Diskussion konzentrierte sich vor allem auf die Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo. Sejdiu unterstrich dabei, dass die kosovarische Regierung grundsätzlich zu Gesprächen mit Serbien bereit sei. Eine Diskussion über den Status Kosovos sei allerdings keinesfalls akzeptabel. Würde der aktuelle Status quo erneut angetastet, so könne dies zur Destabilisierung der gesamten Region führen.

Zu den Politischen Frühstücken lädt die Körber-Stiftung regelmäßig einen kleinen Kreis hochrangiger außenpolitischer Akteure aus Berlin ein. Wie im Bergedorfer Gesprächskreis findet das vertrauliche Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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