Dialog in der Krise – China, Europa und die Menschenrechte
Studienpreisträgerin Katrin Kintzelbach stellt dem Menschenvrechtsdialog zwischen der EU und China ein deprimierendes Zeugnis aus. »Europas Strategie des stillen Dialogs verkommt zur Sprachlosigkeit«, urteilt die Politikwissenschaftlerin. Durch das Studium alter EU-Akten, in denen seit 1995 die Anfänge dieses Dialogs dokumentiert waren, ergänzt durch aktuelle Informationen und Interviews, war dieses Urteil entstanden. Zwar habe China den Anstoß für das Reden hinter geschlossenen Türen gegeben, aber nur, um diesen Dialog über Menschenrechte nicht öffentlich führen zu müssen. Gleichzeitig habe der Staat aber sagen können, dass es diesen Dialog gäbe. Inhaltlich sei man in diesen Gesprächen jedoch nicht sehr weit vorangekommen. Am 11. Januar diskutierte sie ihre Thesen im KörberForum mit dem Schriftsteller, Sinologen und Politikwissenschaftler Tilman Spengler, dem Publizisten Shi Ming und dem Architekten Meinhard von Gerkan. weiter










































