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Schwerpunkt: Neuer Osten – Neue Mächte

Wachstum ohne Grenzen? Chinas Aufstieg in der Weltwirtschaft

v.l. Jörg Wuttke, Sabine Stricker-Kellerer, Wang Shuo (Foto: Körber-Stiftung / Claudia Höhne)

Mit seinem rasanten Wirtschaftswachstum ist China zu einer führenden Wirtschaftsmacht in der Welt geworden. Der Aufstieg hat Millionen aus der Armut befreit. Aber auch soziale Ungleichheit, Umweltprobleme und die Inflation haben zugenommen. Was sind Chancen und Risiken des rasanten Aufschwungs? Welche Erwartungen und Hoffnungen begleiten den Wiederaufstieg Chinas im 21. Jahrhundert? Und was sind die Konsequenzen für Deutschland und Europa? In der Dialogreihe »Magnet China!« diskutierte Wang Shuo, leitender Redakteur von Caixin Media, eines der führenden Wirtschaftsmagazine Chinas, mit Jörg Wuttke, Geschäftsführer und Generalbevollmächtigter von BASF China und Dr. Sabine Stricker-Kellerer, Senior China Counsel bei Freshfields Bruckhaus Deringer (Moderation) über den Aufstieg Chinas in der Weltwirtschaft.

Podcast (Diskussion in englischer Sprache)
Bericht
Video

Dialog in der Krise – China, Europa und die Menschenrechte

v.l.: Stephan Detjen, Katrin Kinzelbach, Shi Ming, Tilman Spengler, Meinhard von Gerkan(Foto: Claudia Höhne)zoom
Foto: Claudia Höhne

Studien­preis­trä­ge­rin Katrin Kintzel­bach stellt dem Men­schenvrechts­di­a­log zwi­schen der EU und China ein de­pri­mie­ren­des Zeug­nis aus. »Eu­ro­pas Stra­te­gie des stil­len Di­a­logs ver­kommt zur Sprach­lo­sig­keit«, ur­teilt die Po­li­tik­wissen­schaft­lerin. Durch das Studium alter EU-Akten, in denen seit 1995 die Anfänge dieses Dialogs dokumentiert waren, ergänzt durch aktuelle Informationen und Interviews, war dieses Urteil entstanden. Zwar habe China den Anstoß für das Reden hinter geschlossenen Türen gegeben, aber nur, um diesen Dialog über Menschenrechte nicht öffentlich führen zu müssen. Gleichzeitig habe der Staat aber sagen können, dass es diesen Dialog gäbe. Inhaltlich sei man in diesen Gesprächen jedoch nicht sehr weit vorangekommen. Am 11. Januar diskutierte sie ihre Thesen im KörberForum mit dem Schriftsteller, Sinologen und Politikwissenschaftler Tilman Spengler, dem Publizisten Shi Ming und dem Architekten Meinhard von Gerkan. weiter

Magnet China!

Foto: Körber-Stiftung / Marc Darchingerzoom
Helmut Schmidt

Welche Er­war­tun­gen und Hoff­nun­gen be­glei­ten den Wie­der­auf­stieg Chi­nas im 21. Jahr­hun­dert? Wo­hin weist der Kom­pass Chi­nas? Wie orien­tiert sich Deut­schland in­mitten an­ziehen­der und ab­stoßen­der Magnet­felder? Wie meistern China und Deutschland ihre Heraus­forderungen und welchen Beitrag können sie zur Bewältigung der globalen Probleme leisten?
Anlässlich des chinesischen Kultur­jahres 2012 laden die Bertels­mann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Körber-Stiftung mit einer gemein­samen Dialog­reihe unter dem Titel Magnet China! zur Diskussion. Den Auftakt bildete am 31. Januar 2012 im Allianz-Stiftungsforum am Pariser Platz in Berlin ein Gespräch zwischen Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt und dem Direktor des Center for Global Studies an der Universität Bonn Professor Dr. Gu Xuewu, moderiert von dem Buchautor und Chinakenner Frank Sieren.

Podcast
Video
Fotogalerie

Weitere Informationen auf
www.magnet-china.de

»Europa ist nicht mehr die Mitte der Welt«

Foto: Marc Darchingerzoom

Die Ko­or­di­na­ten­sys­te­me von Po­li­tik und Wirt­schaft ver­schie­ben sich auf dem Glo­bus. Da­rü­ber herrsch­te auf dem Berliner Forum Außenpolitik kein Zwei­fel. Die EU sei eine wichtige Ressource für Technologien und Quelle von Auslandsinvestitionen, betonte Rajendra K. Jain, Inhaber des Jean Monnet Lehrstuhls an der Jawaharlal Nehru Universität Indien. Aber außerhalb von Wirtschaft und Handel sei die EU in Asien nicht besonders relevant. Immer wieder war zu hören: Der Westen müsse von dem Gedanken Abschied nehmen, im Mittelpunkt der neuen Weltordnung zu stehen.

Bericht

Deutsche Elite fürchtet Ost-West-Konflikt mit Asien

Foto: Marc Darchingerzoom

Die deut­schen Eli­ten er­war­ten ei­nen ver­stärk­ten Wett­be­werb um die glo­ba­le Vor­herr­schaft zwi­schen dem Wes­ten und Asien. Da Eu­ro­pas Ein­fluss in der Welt ab­nimmt, müssen deutsche und europäische Interessen effektiver vertreten werden. Notwendig ist daher nach Meinung der befragten Entscheider eine neue Asien-Offensive der deutschen und europäischen Außenpolitik. So das Ergebnis einer TNS Emnid-Studie, die die Körber-Stiftung in Auftrag gegeben hat. Befragt zu ihrem Asienbild wurden 405 führende Vertreter aus Politik (darunter 62 MdBs), Wirtschaft, Wissenschaft, und Medien.

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