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Weitere Nachrichten zum Schwerpunkt
»Neuer Osten«

November 2011

Handel ja, Wandel nein

Foto: Marc Darchinger
Nora Müller

»China ist im ver­gange­nen Jahr­zehnt zu ei­nem wich­ti­gen wirt­schaft­li­chen Ak­teur im Nahen und Mitt­le­ren Os­ten avan­ciert, der die Re­gi­on vor al­lem als Roh­stoff­lie­fe­rant und Ab­satz­markt nutzt. Politisch tritt Peking jedoch kaum in Erscheinung. Dem Westen könnte ein größeres chinesisches Engagement in der Krisenregion dabei nur recht sein«, meint Nora Müller, Projektleiterin im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung.

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v.l.: Matthias Naß (Foto: DIE ZEIT), KaMan Carmen Zech (Foto: privat), Dr. Franco Algieri (Foto: privat), Ingvild Skarpeid (Foto: privat)

»Welche Rolle für Deutschland und Europa in einer neuen Weltordnung?«

Aus Anlass der Neugründung des Auswärtigen Amtes nach dem Zweiten Weltkrieg vor 60 Jahren diskutierte das Berliner Forum Außenpolitik am 29. November die internationale Rolle Deutschlands und Europas in einer neuen Weltordnung diskutieren. Dabei lag einer der Schwerpunkte auf dem Aufstieg des Neuen Ostens und die weltpolitischen Machtverschiebungen, denen auch die deutsche Außenpolitik Rechnung tragen muss. Ist der Aufstieg Chinas eine Bedrohung? Welche Politik ist gegenüber Staaten wie China oder Indien richtig? Was sind die Koordinaten der neuen Weltordnung? Hochrangige Außenpolitiker, Experten und junge, politikinteressierte Menschen gaben auf der Homepage des Berliner Forum Außenpolitik vorab ihre Einschätzung zu diesen und weiteren Kernfragen deutscher und europäischer Außenpolitik.

zu den aktuellen Kommentaren

Foto: Marc Darchingerzoom

Globale Sicherheitspolitik auf dem Prüfstand

Die Körber-Stiftung war zu­sam­men mit der Münch­ner Si­cher­heits­kon­fe­renz auf der drit­ten »Munich Se­cu­ri­ty Con­fe­rence Core Group« vom 20. bis 21. No­vem­ber in Pe­king ver­tre­ten. In vertraulichem Rahmen diskutierten außen- und sicherheitspolitische Entscheidungsträger und Wirtschaftsführer aus Europa und den USA Fragen globaler und regionaler Sicherheit mit hochrangigen chinesischen Experten und Regierungsvertretern. weiter

Oktober 2011

Foto: Körber-Stiftungzoom

Außenpolitik als Planspiel

Vor wel­chen Heraus­for­de­rungen steht die deut­sche Außen­po­li­tik in ei­ner Welt, in der die Kon­flik­te zwi­schen Chi­na und den USA wei­ter zu­neh­men? Die­se Fra­ge stand im Mit­tel­punkt eines so­ge­nann­ten Policy Game, das die Körber-Stiftung mit Experten aus Bundesministerien, Bundestag und Botschaften – überwiegend Mitglieder des Körber-Netzwerk Außenpolitik – durchgeführt hat. Die drei wichtigsten Schlussfolgerungen lauten: In einem globalen Machtgefüge, das von einer zunehmenden Bipolarität zwischen China und den USA geprägt ist, könnte Deutschland versucht sein, eine Politik der Äquidistanz zu verfolgen. Es besteht die Gefahr, dass die EU als außenpolitischer Akteur zugunsten einer weiteren Priorisierung bilateraler Beziehungen marginalisiert wird. USA und China versuchen alles, um eine direkte Auseinandersetzung zu vermeiden. Lesen Sie die wichtigsten Ergebnisse des Policy Game (PDF).

September 2011

Foto: Claudia Höhne
Thomas Paulsen, C. Raja Mohan

Indien – Großmacht im Neuen Osten

Als Wirt­schafts­macht und größte De­mo­kra­tie der Welt spielt In­dien heu­te ei­ne stra­te­gi­sche Rol­le in der in­ter­na­tio­na­len Po­li­tik. Wel­che außen­po­li­ti­schen Zie­le ver­folgt die neue Groß­macht? Thomas Paulsen, Leiter des Bereichs Internationale Politik der Körber-Stiftung, sprach am 27. September im KörberForum mit dem indischen Politikwissenschaftler C. Raja Mohan über Indiens Beziehungen zu Pakistan, China, den USA und Europa.

Bericht
Podcast (in englischer Sprache)

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v.l. Andreas Lorenz, Jochen Graebert (Foto: Claudia Höhne)

Die asiatische Revolution

Für den langjährigen SPIEGEL-Kor­respondenten Andreas Lorenz steht fest: Wir leben am Be­ginn eines asiatischen Jahrhundert, der »Neue Osten« wird die Welt verändern. Warum er dennoch im Wiederaufstieg Chinas zur Weltmacht eine Chance für Europa sieht, erklärte der Autor im Gespräch mit Jochen Graebert. Podcast

Foto: picture-alliance / Toppress Austria
Christian Wulff

Bundespräsident Wulff eröffnet 149. Bergedorfer Gesprächskreis

»Euro­pa und Asien: Part­ner in ei­ner neuen Welt­ord­nung?«, so lau­te­te das The­ma des 149. Ber­ge­dor­fer Ge­sprächs­krei­ses, den Bun­des­prä­si­dent Christian Wulff am 10. Sep­tem­ber in Ber­lin er­öff­ne­te. Zu den Spre­chern ge­hör­ten u. a. der stell­ver­tre­ten­de Mi­nis­ter­prä­si­dent und Finanzminister aus Singapur Tharman Shanmugaratnam, der Minister der Internationalen Abteilung des ZK der KP China Wang Jiarui und der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier. »Nicht übereinander, sondern miteinander reden. Mit dieser Philosophie hat sich der Bergedorfer Gesprächskreis in fünf Jahrzehnten einen Namen gemacht: als Ort, an dem man in kleiner Runde vertraulich und offen über Probleme der internationalen Politik diskutiert«, so Klaus Wehmeier, der im Vorstand der Körber-Stiftung die Internationale Politik verantwortet.

50 Jahre Bergedorfer Gesprächskreis

Bericht vom 149. Bergedorfer Gesprächskreis

Zusammenfassung (PDF)

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Geoffrey Kemp (re.)
(Foto: Marc Darchinger)

»Asiens wirtschaftliche Dominanz im Nahen Osten«

Asiens Be­deu­tung auf der welt­po­li­ti­schen Büh­ne nimmt im­mer stär­ker zu. Vor die­sem Hin­ter­grund fragt der US-ame­ri­ka­ni­sche Außen­po­li­tik-Ex­per­te Geoffrey Kemp nach der Rol­le der asi­a­ti­schen Mäch­te in der ara­bi­schen Welt. In seinem Kommentar »Asiens wirtschaftliche Dominanz im Nahen Osten« stellt er fest: die Präsenz der asiatischen Staaten in Nahost steigt – allerdings stärker wirtschaftlich als politisch. Geoffrey Kemps Beitrag erscheint im Rahmen einer Serie von Meinungsartikeln zu den Umbrüchen in der arabischen Welt, die ZEIT Online in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung veröffentlicht.

zum Artikel

Juli 2011

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Michael Rutz, Franz Magnis-Suseno SJ
(Foto: Claudia Höhne)

Religion und Werte im Neuen Osten

Indo­ne­sien steht in der Wahr­neh­mung vie­ler Deut­scher meist im Schat­ten In­di­ens oder Chi­nas, wenn es um die auf­stre­ben­den Mäch­te in Asien geht. Und das trotz seiner wachsenden wirtschaftlichen und politischen Bedeutung und trotz der Tatsache, dass es sich um die drittgrößte Demokratie der Welt handelt. Eine Veranstaltung im KörberForum mit dem Jesuitenpater Franz Magnis-Suseno und dem Journalisten Michael Rutz diente dazu, Indonesien ein Stück besser kennenzulernen und das Neben- und Miteinander der Weltreligionen in Asien besser zu verstehen. weiter

Juni 2011

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Henry Kissingers China

In seinem neuen Buch »China« bleibe der Altmeister der Realpolitik Henry Kissinger konsequent bei seinem Weltbild, so Thomas Paulsen, Leiter des Bereichs Internationale Politik der Körber-Stiftung. Er konzentriere sich auf das Handeln der führenden Politiker, ihre Begegnungen, ihr strategisches Kalkül, die Pingpong-Diplomatie mit ihren verschlüsselten Botschaften und konspirativen Treffen. Gerade diese scheinbar so unzeitgemäße Reduktion von Außenpolitik mache Kissingers Werk so faszinierend und wertvoll.

Lesen Sie Thomas Paulsens Rezension in der Neue Zürcher Zeitung (PDF)

Foto: Marc Darchinger
Helmut Schmidt

Weder Chinas Mentor noch Lehrmeister

»Wir sind nicht Chi­nas Men­tor und Lehr­meis­ter. Chi­na muss sei­nen ei­ge­nen Weg fin­den!« Pro­vovka­tiv, her­aus­for­dernd, rhe­torisch bril­lant – so zeig­te sich Helmut Schmidt im Gespräch mit Theo Sommer und Stephan Detjen am 16. Juni im ausgebuchten Berliner Allianz Stiftungsforum. Das Publikum, darunter viele junge Menschen, dankte es ihm mit spontanem Szenenapplaus. weiter

Foto: Marc Darchingerzoom
Dr. Thomas Paulsen

»Wir sind zu klein und China zu groß.«

»Es ist le­gi­tim, ge­gen­ü­ber Chi­na un­se­re An­lie­gen in Men­schen­rechts­fra­gen zu ar­ti­ku­lie­ren. Wir können unsere Werte in unserer Außenpolitik nicht ignorieren«, meint Thomas Paulsen, Leiter des Bereichs Internationale Politik der Körber-Stiftung, in der New York Times.

Lesen Sie den ganzen Bericht
(in englischer Sprache)

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Munich Young Leaders beim Shangri-La Dialogue

Anfang Juni 2011 nahm der erste Munich Young Leader am 10. IISS Asia Se­cu­ri­ty Sum­mit (Shangri-La Dialogue) teil­. Der Schwer­punkt der Kon­fe­renz lag auf Fra­gen der Sicher­heits- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik im asiatisch-pazifischen Raum. Zu den regelmäßigen Teilnehmern gehören Präsidenten, Premierminister und Verteidigungsminister aus 28 asiatisch-pazifischen Staaten. weiter

Foto: Marc Darchingerzoom

Besuch einer hochrangigen chinesischen Delegation

Im Rah­men des The­men­schwer­punkts Neuer Osten – Neue Mächte be­such­te eine 15-köpfige chi­ne­sische De­le­ga­tion un­ter Lei­tung S.E. Sun Jiazheng (Stellvertretender Vorsitzender des 11. Nationalkomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes) am 27. Mai 2011 Berlin. weiter

»Global Governance: Wie können China und Europa zusammenarbeiten?«

Global Governance: Wie können China und Europa zusammenarbeiten?

Beim 147. Ber­ge­dor­fer Ge­sprächs­kreis un­ter Vor­sitz von Richard von Weiz­säcker und Sun Jiazheng tra­fen sich in Pe­king Po­li­ti­ker und hoch­rangi­ge Ex­per­ten aus China und EU-Län­dern, um offen über Per­spek­ti­ven und Hin­der­nisse einer chinesisch-europäischen Zusammenarbeit in einer globalisierten Welt zu diskutieren. Jetzt liegt das Protokoll des Treffens vor und kann bei der edition Körber-Stiftung bestellt werden.

147. Bergedorfer Protokoll

April 2011

Foto: Marc Darchinger

Den Dialog mit Asien fördern

Beim dies­jäh­ri­gen Round Table der Munich Young Leaders hat zum ersten Mal eine Ver­tre­te­rin aus dem »Neuen Osten« teil­ge­nom­men. Ambika Vishwanath, Research Analyst beim renommierten indischen Think Tank »Strategic Foresight Group«, wurde von Körber-Stiftung und Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen, gemeinsam mit 23 weiteren Munich Young Leaders aus über 20 Ländern an der Münchner Sicherheitskonferenz 2011 teilzunehmen und im vertraulichen Kreis mit hochrangigen Gästen der Konferenz zu diskutieren. weiter

Foto: Marc Darchinger
Lu Zhongyuan

Politisches Frühstück mit Lu Zhongyuan

Vize­mi­nis­ter Lu Zhong­yuan, Vi­ze­prä­si­dent und Se­nior Re­search Fel­low des For­schungs­zen­trums für Ent­wick­lung beim Staats­rat der VR China, diskutierte mit Vertretern verschiedener Bundesministerien und -behörden sowie Repräsentanten ausgewählter Think-Tanks über Chinas »12. Fünfjahresplan zur Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft«. weiter

März 2011

Foto: Marc Darchinger
Geoffrey Kemp

»The East Moves West«

Anläss­lich des 148. Ber­ge­dor­fer Ge­sprächs­krei­ses in Mas­kat, Oman, sprach Dr. Geoffrey Kemp, Di­rek­tor des Re­gio­nal Stra­te­gic Pro­grams am Cen­ter for the Na­tional In­terest in Washing­ton, D.C. mit Nora Müller, Projektleiterin im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung, über die Thesen seines neuen Buchs »The East Moves West: India, China, and Asia’s Growing Presence in the Middle East«. Welche Auswirkungen hat die wachsende Präsenz der asiatischen Mächte im Nahen und Mittleren Osten? Wie haben China und Indien auf die Umbrüche in der arabischen Welt reagiert?

Interview (PDF, englisch)
Informationen zum Buch
148. Bergedorfer Gesprächskreis

Foto: Nusrat Durrani
Parag Khanna

Die Geopolitik der neuen Weltordnung

Der Auf­stieg neu­er Mäch­te im Ost­en wie Chi­na oder In­dien wird die glo­ba­len Kräf­te­ver­hält­nis­se nach­hal­tig ver­än­dern. Wel­che geo­po­li­tischen Aus­wir­kungen hat der Auf­stieg die­ser neu­en Mäch­te auf die glo­ba­le Ord­nung? Ist mit dem Aufstieg Asiens der Niedergang des Westens verbunden? Über diese Fragen sprach Parag Khanna, amerikanisch-indischer Politologe und Autor, mit Georg Mascolo, Chefredakteur des SPIEGEL, im KörberForum.

Podcast
Bericht

Mehr über die Arbeit von Parag Khanna auf seiner Website

Foto: Marc Darchinger
Helmut Schmidt

Globale Trends und gemeinsame Herausforderungen

»Gegen­wär­tig ha­ben wir es öko­no­misch, aber auch außen­po­li­tisch-stra­te­gisch mit ei­ner mul­ti­po­la­ren Welt­struk­tur zu tun. Für die nächsten Jahr­zehn­te ist klar zu er­ken­nen, dass ei­ner­seits diese Multipolarität jedenfalls bis tief ins 21. Jahrhundert aufrechterhalten werden wird; dass aber andererseits sowohl China als auch die USA nach wie vor herausragende Faktoren sein werden. Statt Nordpol und Südpol wird es einen Pol China und einen anderen Pol USA geben«, meint Altbundeskanzler Helmut Schmidt in einem Essay, der im Protokoll des 147. Bergedorfer Gesprächskreises (Peking) enthalten ist. weiter

Foto: Marc Darchinger

Wie können China und Europa zusammenarbeiten?

Die Er­geb­nis­se des 147. Ber­ge­dor­fer Ge­sprächs­krei­ses in Pe­king lie­gen als Pro­to­koll vor. All­ge­mein wur­de die er­staun­liche Ent­wick­lung her­vor­ge­ho­ben, die Chi­na in den ver­gange­nen drei Jahr­zehn­ten voll­zo­gen hat: von einer rückständigen, abgekapselten Gesellschaft zum wichtigsten Schwellenland der Welt. Dabei wurde aber auch betont, dass das Land weiterhin große soziale Probleme zu bewältigen habe, insbesondere hinsichtlich der Rückständigkeit ländlicher Regionen im Vergleich zu städtischen. Ein chinesischer Teilnehmer verwies auf die Bedeutung, die China der Klimapolitik zuschreibe, in der das Land sowohl auf eigene Vorleistungen wie auf internationale Abkommen setze. Die Diskussion ging dann zu der Frage über, wie der Rest der Welt auf Chinas Machtzuwachs reagiere. Mehrere Teilnehmer sahen wachsendes Misstrauen gegenüber der Volksrepublik im Westen, vor allem in Bezug auf die Bereitschaft Pekings, internationale Regeln einzuhalten. Teilnehmer aus China kritisierten, dass die Vorbehalte gegenüber ihrem Land eine Erblast des Kalten Krieges seien, die es zu überwinden gelte.
Protokoll zum Download (Vorabversion, PDF)

Foto: Marc Darchinger
Dr. Thomas Paulsen

Für eine Realpolitik im »neuen Osten«

Europa spiele für Chi­na nicht nur als Wirt­schafts­part­ner ei­ne zu­neh­mend wich­ti­ge­re Rol­le. Der al­te Kon­ti­nent soll­te die­se Chan­ce nut­zen. Dazu gehöre auch, dass man die Tugenden der klassischen Staatskunst wiederentdeckt. Chinapolitik sei mehr als nur Menschenrechtspolitik, meint Dr. Thomas Paulsen, Leiter des Bereichs Internationale Politik der Körber-Stiftung in Berlin. Wenn Europa mit China und den Ländern des »neuen Ostens« erfolgreich zusammenarbeiten wolle, führe kein Weg an einer Renaissance der Realpolitik vorbei.

Lesen Sie seinen Artikel in der Neue Zürcher Zeitung (PDF)

Februar 2011

»Mehr Indien, weniger China«

Mehr Indien, weniger China

China und Indien stehen als neue Mächte im Brennpunkt der Weltwirtschaft und der Weltpolitik. Die Hierarchie zwischen den beiden Milliardenvölkern scheint klar: China wird bereits neben den USA als neue Supermacht gesehen. Indien ist keine Weltmacht, dominiert aber Südasien und den Indischen Ozean. Noch sei es zu früh, von einer Trendwende zu sprechen, aber es gäbe sehr gute Argumente, Indien und nicht China als bevorzugten Partner Europas in Asien zu sehen, meint Urs Schoettli in seinem neuen Buch, erschienen in der edition Körber-Stiftung.

Leseprobe (PDF)
Körber Policy Paper No. 13 (PDF, englisch)
Bestellung

Foto: Marc Darchinger
Teo Chee Hean

Der »Neue Osten« auf der Münchner Sicherheitskonferenz

Den Auf­takt des ers­ten of­fi­ziel­len Ver­an­stal­tungs­ta­ges des drit­ten Mu­nich Young Lea­ders Round Table on Se­cu­ri­ty Po­li­cy bil­de­te ein Ge­spräch mit Teo Chee Hean, Vize-Pre­mier- und Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter der Re­pu­blik Singa­pur. Nach dem Ende des Kalten Krieges lassen sich heute die globalen Probleme nicht mehr ohne die neuen Mächte in Asien lösen. Dabei werden außen- und sicherheitspolitische Fragen rund um diesen »Neuen Osten« eine wichtige Rolle spielen. weiter

Januar 2011

v.l. Wei-Wei Zhang, Theo Sommer

Erfolgsrezept China?

Mit der »har­mo­nischen Gesell­schaft« und dem »wissen­schaft­lichen Ent­wick­lungs­konzept« hat die KP China einen konzeptionellen Rahmen für das chinesische Entwicklungs­modell geschaffen. Ob es tragfähig ist, diskutierte Theo Sommer, Editor-at-Large, DIE ZEIT, mit Wei-Wei Zhang, chinesischer Politikwissenschaftler und ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping, im KörberForum.

Podcast (in englischer Sprache)
Bericht

Bergedorfer Gesprächskreis trifft chinesischen Vizepräsidenten

Im Oktober 2010 tagte der 147. Berge­dorfer Ge­sprächs­kreis in Peking und setzte damit einen wich­tigen Grund­stein für den neuen Schwer­punkt der Körber-Stiftung: Austausch und Verständigung mit den Mächten im Neuen Osten. Die Teilnehmer, unter ihnen der Vorsitzende des Gesprächskreises Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker, trafen in Peking auch den amtierenden chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping. weiter

Li Jinjun

Politisches Frühstück mit Li Jinjun

Botschafter Li Jinjun, Vize-Minister der Inter­nationalen Abteilung des Zentralkomi­tees der Kommu­nistischen Partei Chinas, diskutierte im Haupt­stadtbüro der Körber-Stiftung mit Vertretern verschie­dener Bundes­ministerien und -behörden sowie Repräsentanten ausgewählter Think-Tanks über den aktuellen Stand der Beziehungen zwischen China und der EU.

Bericht

Körber Debates: Ist China eine sicherheitspolitische Bedrohung für den Westen?

Anders als der Washingtoner Publizist und Außen­politik­experte Robert Kagan ging der deutsche Botschafter in Peking Michael Schaefer in einer KörberDebate nicht davon aus, dass die chinesische Außenpolitik tendenziell expansiv ist. Sie sei vor allem von wirtschaftlichen Interessen geprägt.

Rückblick und Podcast

China ist kein Reich des Bösen

Trotz Willkür und Menschen­rechts­verletzungen ist die Entwicklung der Volksrepublik zu würdigen. Dies, so betont der Journalist Georg Blume in seinem Buch, habe Bundeskanzlerin Angela Merkel versäumt und verspiele damit das von ihren Vorgängern in Peking angehäufte politische Kapital.

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