
Jutta Limbach (Foto: Jann Wilken)
Meldung vom Donnerstag, 4. Dezember 2008
"klug und mutig"
Vorbilder waren für Jutta Limbach nicht zuletzt ihre weiblichen Vorfahren: Die Urgroßmutter Pauline Staegemann gründete 1873 in Berlin zusammen mit der Politikerin Emma Ihrer den Arbeiterfrauen- und Mädchenverein und leitete diesen fünf Jahre lang als Vorsitzende. Die Großmutter, Elfriede Ryneck, war Mitglied der SPD und saß 1919 als eine der ersten weiblichen Parlamentarierinnen in der »Weimarer Nationalversammlung«, außerdem war sie zweite Vorsitzende der 1919 gegründeten Arbeiterwohlfahrt. »Wer die Welt verändern will, muss tiefer träumen und wacher handeln.« Diesem Leitspruch ist Jutta Limbach sie immer treu geblieben: als erste Professorin der juristischen Fakultät an der Freien Universität Berlin, als Berliner Justizsenatorin und als erste Frau an der Spitze des Bundesverfassungsgerichts. Das Goethe-Institut führte sie als fröhlich-kämpferische Präsidentin erfolgreich durch schwierige Jahre des Umbaus. Bericht
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