(Foto: Marco Borggreve)
Tanja Becker-Bender
Die in Stuttgart geborene Geigerin Tanja Becker-Bender begeistert seit ihrem Konzertdebüt mit elf Jahren ihr Publikum, zuerst in Deutschland und bald weltweit – sei es in der New Yorker Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, im Leipziger Gewandhaus oder in der Suntory Hall in Tokio. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten von Weltrang wie Fabio Luisi, Gerd Albrecht oder Ken-Ichiro Kobayshi und großen Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Jerusalem Symphony Orchestra und dem Orchestra Philharmonique de Monte Carlo.
Mit berühmten Partnern wie dem Geiger Gidon Kremer, dem Pianisten Bernd Glemser oder dem Klarinettisten Dimitri Ashkenazy widmet sich Becker-Bender auch der Kammermusik. Im März erschien ihre dritte CD mit sämtlichen Capricen von Niccoló Paganini.
Tanja Becker-Bender doziert an den Musikhochschulen in Saarbrücken und Hamburg. Seit dreizehn Jahren wird sie von der Deutschen Stiftung Musikleben begleitet. Neben zahlreichen Konzertauftritten, so etwa 2003 als Solistin auf einer Orchestertournee mit Maestro Kurt Masur oder 2007 als Konzertmeisterin des Streichoktetts der Stiftung in Schloss Bellevue beim Bundespräsidenten, ermöglichte ihr die Stiftung mit dem Gerd Bucerius-Stipendium ein Masterstudium an der New Yorker Juilliard School. Die wichtigste Förderung jedoch sind die Leihgaben aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds: Seit langem spielt Tanja Becker-Bender eine 1728 in Cremona gebaute Violine des Meisters Giuseppe Guarneri del Gesù. Seit Februar 2009 spielt sie parallel auf einer gerade fertig gestellten Violine des Pariser Geigenbauers Stephan von Baehr.
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