Dienstag, 18. Januar 2011
Widerstand der »Weißen Rose« in Hamburg
Veranstaltungsreihe startet am 31. Januar 2011
Die »Weiße Rose« steht bis heute für Zivilcourage und mutiges Aufbegehren gegen die NS-Diktatur. Die studentische Widerstandsgruppe um die Geschwister Scholl verbreitete in München ab Juni 1942 selbstverfasste Flugblätter, nannte darin die Verbrechen des Regimes beim Namen und rief die Bevölkerung zum Widerstand auf. Vergleichsweise wenig bekannt ist, dass der Widerstand der Weißen Rose bis nach Hamburg reichte. Studenten, Intellektuelle, Künstler und Ärzte griffen hier in lose verflochtenen Freundeskreisen die Münchner Ideen und Aktionen auf.
Die Geschichte des Hamburger Widerstands und den Umgang mit ihm wieder stärker in das Bewusstsein von Wissenschaft und Öffentlichkeit zu rücken, ist das Anliegen der Veranstaltungsreihe »Hamburg und die Weiße Rose«, einer Initiative der Körber-Stiftung und der Weiße Rose Stiftung e.V. Insgesamt 14 Veranstaltungen verschiedener Partner sind von Januar bis März in Hamburg geplant.
Zum Auftakt der Reihe diskutieren am 31. Januar 2011 im KörberForum – Kehrwieder 12 Prof. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Dr. Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Angela Bottin, Ausstellungsmacherin, mit Dr. Martin Doerry, stellv. Chefredakteur des SPIEGEL, zum Thema: »Ein Hamburger Zweig der Weißen Rose?«
weitere Details zum Programm und Anmeldung
Informationen zum Thema:
Körber-Stiftung
Sven Tetzlaff M. A.
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon +49 · 40 · 80 81 92 - 161
Telefax +49 · 40 · 80 81 92 - 302
E-Mail bildung[ at ]koerber-stiftung.de
www.koerberforum.de
Bücher
KörberPodcasts
Videos / Livestream
Unsere Schwerpunkte





Klicken Sie auf ein Bild für mehr Info.






























