Schule kann gelingen. Enja Riegel hat es vorgemacht. Sie war 20 Jahre lang Direktorin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, einer Schule, die im internationalen Schulvergleich überdurchschnittlich gut abschneidet und heute als internationale Wallfahrtsstätte für Reformpädagogen gilt. Bei der PiSA-Studie erreichten die Wiesbadener Schüler in Kernbereichen wie Lesen oder Naturwissenschaften höhere Punktzahlen als die der Siegerländer Finnland und Südkorea. Mit innovativen Methoden, großer Kreativität und Disziplin hat Enja Riegel ein ungewöhnliches Modell für die Schule von morgen entwickelt. Ihr Erfolgsrezept: Gemeinsames Lernen von der fünften bis zur zehnten Klasse, Kontinuität bei den Lehrerteams, die mehr als ihre zwei studierten Fächer unterrichten müssen, und viel Zeit für fächerübergreifende Projektarbeit.
Ihr neuestes Vorhaben: Die Gründung einer Privatschule nach dem Vorbild einer integrierten Gesamtschule. »Ich bin jetzt 66 Jahre alt. Ich kann keine öffentliche Schule mehr leiten. Aber ich habe noch Lust, Schule zu machen, deshalb eine Privatschule. Ich finde, es ist notwendig, dass wir gerade jetzt etwas für Kinder und Jugendliche machen, und dass wir den Beweis antreten, Schule in Deutschland kann auch ganz anders sein und zu hervorragenden Ergebnissen führen.«
Der Schulstandort Deutschland hat auch Erfolgsgeschichten zu bieten. Im Gespräch mit Reinhard Kahl erläutert Enja Riegel, was an unseren Schulen möglich ist.
Wir möchten möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, unsere Veranstaltungen zu besuchen.
Daher schließt das Platzkontingent Stehplätze mit ein.
Ein Anspruch auf einen Sitzplatz besteht durch die Anmeldung nicht.