Zur Zeit lebt weltweit mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Menschliches Leid, soziale Unruhen, geringe Entwicklungschancen, politische und wirtschaftliche Destabilisierung in den betroffenen Regionen sind die Folgen. Die internationale Gemeinschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Entwicklungspolitik diese Regionen nachhaltig zu fördern. So werden jedes Jahr mehr als 100 Milliarden US-Dollar für Entwicklungshilfe ausgegeben. Aber was bewirkt Entwicklungshilfe tatsächlich? Werden die Gelder dort eingesetzt, wo sie dringend benötigt werden? Fördert Entwicklungshilfe am Ende gar die Abhängigkeit der Empfängerstaaten? Hilft Entwicklungshilfe wirklich?
Ein Streitgespräch mit Staatssekretär Erich Stather, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Pro), und James Shikwati, kenianischer Ökonom und Kritiker westlicher Entwicklungshilfe (Contra). Christoph Bertram moderiert. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Podcast
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