Viele westliche Politiker sehen eine zunehmende Einschränkung politischer Rechte in Moskau und fordern, diese autoritären Tendenzen deutlicher als bisher anzuprangern. Doch Vertreter der russischen Seite und Kenner des Landes erklären: Putins Riesenreich wäre als Demokratie im EU-europäischen Sinne zur Zeit nicht zu regieren. Darf man Stabilität in Russland über die Wahrung demokratischer und menschenrechtlicher Standards stellen?
Über diese Frage debattieren nach strengen Regeln Piotr A. Fedosov, Direktor für Öffentlichkeitsarbeit des russischen Öl- und Gasunternehmens ITERA (Pro) und Heinrich Vogel, Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Arbeitskreises »Russische Außen- und Sicherheitspolitik« der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin (Contra).
Christoph Bertram moderiert.
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