Rückblicke 2007
Glückliche Gewinner: Alle Hamburger
Landessieger mit Bildungssenatorin
Alexandra Dinges-Dierig (5. v. l.,
Dr. Wolf Schmidt vom Vorstand der
Körber-Stiftung (1. von rechts) und
Sven Tetzlaff, Projektleiter des
Geschichtswettbewerbs (2. v. r.).
Fotos (3): Alexander Kröner
Landespreisverleihung beim Geschichtswettbewerb
»Sie haben nicht nur selbst über sich etwas gelernt, sondern mit ihrer Forschung auch die Generationen verbunden.« Die Würdigung der Hamburger Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig galt 78 Schülerinnen und Schülern, die am 28. Juni 2007 im KörberForum ihren großen Auftritt erlebten. Auf der ersten Hamburger Landespreisverleihung beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurden sie als Landessieger und Förderpreisträger der Hansestadt ausgezeichnet.
Leere Plätze gab es an diesem Abend keine. Als um kurz vor 19:00 Uhr das Licht erlosch, und auf der Leinwand ein animierter Kurzfilm die Gäste durch die über dreißigjährige Geschichte des Wettbewerbs führte, wuchs die Spannung im Saal merklich. Dass sie aus den Händen der Senatorin einen Preis erhalten werden, das wussten die anwesenden Schüler – doch ob es tatsächlich ein Preis für den Landessieg oder ein Förderpreis werden würde, das sollten sie erst an diesem Abend erfahren.
Sie waren die Jüngsten: Die Landes-
sieger Jakob Nehls (links) und Malte
Ohl (Mitte) von der Max-Brauer-
Schule nehmen die Urkunden von
Alexandra Dinges-Dierig (rechts) entgegen
Insgesamt hatten sich 248 Hamburger Kinder und Jugendliche beim Geschichtswettbewerb 2006/07 »miteinander – gegeneinander? Jung und alt in der Geschichte« beteiligt. Von den 38 Wettbewerbsbeiträgen erhielten sechs Projekte einen Preis für Landessieg und 12 Projekte einen Förderpreis. Nach den Grußworten von Dr. Wolf Schmidt vom Vorstand der Körber-Stiftung und Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig wechselte sich die Urkundenübergabe mit kurzen szenischen Darstellungen zur Entwicklung der Generationenbeziehung in der Geschichte ab. Marcel Weinand vom Lichthof Theater hatte fünf verschiedene Zeitbilder inszeniert, die von den Schauspielern Sabine Dahlhaus, Oliver Törner, Julia Schwarz und Frederic Schönleben auf der Bühne und im Saal dargestellt wurden.
Als erste Landessiegerin wurde die 18-jährige Annemarie Kahl vom Gymnasium Buckhorn ausgezeichnet. Es folgten Constanze Albers (10. Klasse, Hansa-Gymnasium Bergedorf), Jessica Burmester, Susann Harke, Helen Heinrichs, Lea Kohnen (alle 11. Klasse, Gymnasium Lohbrügge), Ina Diedrich, Henriette Garmatter, Ruth Rietow, Miriam Scharnke, Beke Thran (alle 9. Klasse, Gymnasium Alstertal), Mailin Bäumer und Christin Wagner (12. Klasse, Heinrich-Heine-Gymasium) sowie Jakob Nehls und Malte Ohl (6. Klasse, Max-Brauer-Gymansium).
Familienleben Ende des 19.
Jahrhunderts: Die Zeitbilder
aus der Generationen-
geschichte hatte Marcel
Weinand vom Lichthof
Theater inszeniert
Die glücklichen Gesichter der Preisträger auf der Bühne und die der stolzen Eltern und Tutoren im Publikum waren der Dank an die Veranstalter. Die Landessieger und Förderpreisträger erhielten aber nicht nur ihre Urkunde und den Applaus des Publikums, sondern zum Ende auch noch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Wettbewerbs. Vor dem abschließenden fünften Block der Preisverleihung erläuterten Regina Richter und Dr. Iris Groschek als Vertreterinnen der Hamburger Landesjury, wie die umfangreichen Arbeiten der Schüler bewertet und die Preise vergeben werden.
Dass auch die Alten von den Jungen noch etwas lernen können, verriet an dieser Stelle Regina Richter. Durch ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit in der Jury des Geschichtswettbewerbs habe sie viele Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte erst kennengelernt. Und so schloss sich an diesem Abend der Kreis zu den Grußworten von Alexandra Dinges-Dierig und Dr. Wolf Schmidt, die den Dialog der Generationen zu einem Thema ihrer Reden gemacht hatten.
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