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Christian von Borries
(Foto: Kampnagel)

Meldung vom Dienstag, 5. April 2011

Kunst und Kultur in der HafenCity beginnt mit »Global Design«

Mit »Global Design« entwirft der Künstler Christian von Borries eine Arbeit im Hamburger Hafen, die das Zusammenbrechen des kapitalistischen Marktes und die daraus resultierende Veränderung musikalischer Inhalte untersucht. Dafür sampelt er Musik aus dem Internet, lässt die Dateien digital in Partituren übersetzen und verändert diese zu neuen originalen Stücken, die von den Jungen Symphonikern gespielt werden. Christian von Borries komponiert drei Abende (8. bis 10. April) aus Vorträgen dreier herausragender Wissenschaftler und Ökonomen, Joseph Vogl, Wang Hui und Gian Trepp, musikalischen Vorlagen und eigenen Film über die Wirtschaftszentren der Zukunft. Im Bauch eines Frachtschiffs entsteht ein exterritorialer Ort der Konzentration, ein schwimmendes Bayreuth, das ein anderes Kommunikationsmodell vorstellt, und wo die Ökonomie unserer westlichen Demokratie im globalen Zusammenhang untersucht wird.

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