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Porträt

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Lesung auf den Magellanterrassen - der Hamburger Ziegel
(Foto: Bert Brüggemann)

Bei der Entwicklung der HafenCity vom monofunktional genutzten Freihafen zur Innenstadt am Wasser sollen kulturelle Faktoren zukünftig eine herausragende Rolle spielen. Bis vor kurzem jedoch war die HafenCity wenig Teil einer intensiven künstlerischen Auseinadersetzung. Aus dieser Beobachtung heraus entstand im Jahr 2005 »Kunst und Kultur in der HafenCity«, eine Kooperation der Hamburgischen Kulturstiftung, der HafenCity Hamburg GmbH und der Körber-Stiftung, mit deren Beteiligung an der Initiative insgesamt 12 spartenübergreifende Kulturprojekte realisiert wurden, die ihre unterschiedlichen künstlerischen Darstellungen speziell auf diesen Ort beziehen:

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Der Kunstimbiss - Kahtarina Kohl und DG. Reiss
(Foto: Bert Brüggemann)

Aus dem Jahr ist heute noch der »Steinerne Orientteppich« auf der Wilhelminenbrücke erlebbar. Ergänzend zu den Projekten konnte das interessierte Publikum im Rahmen von Künstlergesprächen im KörberForum Näheres über die unterschiedlichen Ansätze des Umgangs mit künstlerischer Produktion im öffentlichen Raum der HafenCity erfahren.
Hauptprojekt für das Jahr 2009 ist das Projekt subvision.

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Jahrmarkt des Abschieds, Bert Brüggemann
(Foto: Bert Brüggemann)

Seit 2005 haben die drei Kooperationspartner gemeinschaftlich über 20 Projekte gefördert, die die HafenCity künstlerisch belebt haben, wie zum Beispiel den »Kunst-Imbiss« oder den »Jahrmarkt des Abschieds«. Unvergessen auch die inzwischen prämierte Inszenierung von David Bösch »Wie es Euch gefällt« im Thalia-Zelt. Mit derartigen Kulturveranstaltungen konnte die HafenCity als kultureller Ort im Bewusstsein von Zuschauern und Künstlern, von Hamburgern und Besuchern weiter etabliert werden.

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Wind- und Seezeichen, Jaschi Klein
(Foto: Bert Brüggemann)

Die Kooperation »Kunst und Kultur in der HafenCity« verfolgt das Ziel, den Ortsbezug der entstehenden HafenCity für künstlerische Impulse zu nutzen und neue Wege der Kulturvermittlung aufzuzeigen. Im Mittelpunkt der Förderung steht die Stärkung und Entwicklung unterschiedlicher Ansätze von innovativen künstlerischen Produktionen jenseits der großen entstehenden Kultureinrichtungen in der HafenCity.

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Klang.Gang, Sandra Hülsmann und Dagmar Humsi
(Foto: Bert Brüggemann)

Die HafenCity Hamburg GmbH verantwortet auf ca. 155 ha das Entwicklungsmanagement der HafenCity Hamburg, eine der bedeutendsten Innenstadterweiterungen in Europa (Flächenerweiterung der Innenstadt um 40%) mit einer feinkörnigen Nutzungsmischung aus Wohnen, Dienstleistungen, Freizeit, Einzelhandel, Kultur und öffentlichen Stadträumen. Für das neue Innenstadtareal wird dabei eine Identitätsbildung durch temporäre und dauerhafte kulturelle Nutzungen auf einem hohen Qualitätsniveau verfolgt.

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Projektion Kaispeicher - Bauen mit Licht und Klang, Katrin Bethge, John Eckhardt - üNN
(Foto: Bert Brüggemann)

Die Hamburgische Kulturstiftung setzt ihren Fokus auf die Förderung junger, zeitgenössischer Kunst in Hamburg und künstlerisch hochwertiger Jugendkulturprojekte. Sie unterstützt Projekte der Sparten Bildende Kunst, Fotografie, Film, Literatur, Musik, Tanz und Theater. Gleichzeitig sieht sich die Kulturstiftung als Mittlerin zwischen Wirtschaft und Kultur. Gezielt setzt sie kulturpolitische Impulse und entwickelt immer neue Ideen für das Zusammenwirken von Gesellschaft und Kultur. Der Hamburgischen Kulturstiftung war und ist es ein besonderes Anliegen, die HafenCity von Anfang an mit Kultur zu beleben und Räume für Kunst und Künstler zu schaffen.

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Steinerner Orientteppich, Frank Raendchen
(Foto: Bert Brüggemann)

Die Körber-Stiftung will als operative Stiftung mit ihrem Engagement in der Kooperation »Kunst und Kultur in der HafenCity« und eigenen Programmen im KörberForum - Kehrwieder 12 die Quartiersentwicklung in der HafenCity begleiten, jungen Künstlern ein Forum bieten sowie neue Wege in der Auseinandersetzung mit kulturellen Inhalten beschreiten. Ein gelungenes Beispiel dafür liegt direkt vor der Stiftungs-Haustür: Seit 2005 halten Passanten auf der Wilhelminenbrücke inne, bücken sich, und begreifen - wortwörtlich - den »Steinernen Orientteppich« des Künstlers Frank Raendchen. Diese Installation steht zudem symbolisch für die »Brücken«, die die Körber-Stiftung mit ihrer Arbeit bauen möchte.



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