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Weitere Nachrichten zum Schwerpunkt
»Für Musik begeistern«

Oktober 2011

Foto: Susesch Bayatzoom
Leonard Bernstein

Leonard Bernstein – Archetypus des Musikvermittlers?

Dass sich die Körber-Stiftung ei­ner Per­sön­lich­keit wie Leonard Bernstein wid­met, kommt nicht von un­ge­fähr. Am »Phä­no­men Bernstein« las­sen sich zahl­rei­che As­pek­te von Mu­sik­ver­mitt­lung fest­ma­chen. Was ist das Geheimnis dieses Mannes, an dessen TV-Auftritte in den Young Peoples Concerts sich bis heute mindestens zwei Generationen diesseits und jenseits des Atlantiks erinnern? weiter

September 2011

Die Leichtigkeitslüge

Klassische Musik gilt als schwierig – und damit eigentlich als unzumutbar. Medien, Kultureinrichtungen und Bildungs­institutionen bemühen sich um einen Imagewechsel. Vermittlung tut not, darüber sind sich die Betroffenen einig.

Leseprobe
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Foto: Kinshasa Symphony

Musikvermittlung im Film: Kinshasa Symphony

In Kinshasa, der Haupt­stadt der De­mo­kra­ti­schen Re­pu­blik Kon­go, woh­nen fast zehn Milli­o­nen Men­schen. Ob­wohl die­se zu den ärms­ten Be­woh­nern un­se­res Pla­ne­ten zäh­len, ist die Stadt Hei­mat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas. Mit der Musik verbindet sich hier auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der Dokumentarfilm »Kinshasa Symphony« zeigte am 8. September im KörberForum wie Menschen in einer der chaotischsten Städte der Welt mit ihrem Orchester eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen.  Bericht

Juni 2011

Foto: Schloss Ulrichshusenzoom
v.l. Nadine Hellriegel, Julia Bassler, Johannes Voit
(Fotos: Christina Körte)

Stipendiaten der Körber Masterclass on Music Education bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern

Drei der ins­ge­samt acht Sti­pen­di­a­tIn­nen der »Körber Master­class on Mu­sic Edu­ca­tion in Re­si­dence of Elb­phil­har­mo­nie« sind bei den Fest­spie­len Meck­len­burg-Vor­pom­mern als Mu­sik­ver­mitt­ler zu er­le­ben. Die Festspiele haben ihnen die Möglichkeit angeboten, während der dreimonatigen Dauer des Sommer-Festivals zu einer Reihe von Konzerten, verteilt auf die zumeist ländlichen Spielorte im ganzen Bundesland, konzertvorbereitende Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen zu konzipieren und auch selbst durchzuführen. Den Auftakt bildete das Konzert am 10. Juni 2011 in Wismar, das die Hamburger Stipendiatin Nadine Hellriegel vorbereitete, gefolgt von Einführungsveranstaltungen durch die Leipzigerin Julia Bassler und Johannes Voit aus Dresden. Alle drei nutzen das Kooperationsangebot der Körber-Stiftung gerne, um ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen als Musikvermittler für die Musikfestspiele einzubringen und gleichzeitig zu erweitern.

Mai 2011

Foto: Christina Körte
Sir Simon Halsey

Körber Masterclass on Music Education singt mit Rundfunkchor Berlin

Die Stipen­diatIn­nen der »Körber Master­class on Music Edu­cation in Resi­dence of Elb­phil­har­mo­nie« nah­men an ei­nem mu­si­ka­lischen Groß­er­eig­nis teil: Am 8. Mai 2011, dem Jahrestag der Befreiung, waren sie Teil eines knapp 1300-köpfigen Chores aus ganz Europa, der in der Berliner Philharmonie Benjamin Brittens eindrucksvolles »War Requiem« zur Aufführung brachte. Damit lernten die StipendiatInnen nicht nur eines der renommiertesten Musikvermittlungsprojekte des Rundfunkchors Berlin kennen, sondern erlebten es auch ganz unmittelbar aktiv mit. Auch erhielten sie Gelegenheit, mit Sir Simon Halsey, dem Initiator dieser seit 2003 alljährlich veranstalteten sogenannten »Mitsingkonzerte«, zu diskutieren und sich über deren einzigartiges Konzept auszutauschen.

Mitsingkonzerte des Rundfunkchors Berlin

Foto: Tobias Adamzoom
Prof. Dr. Hermann Glaser

Körber Masterclass on Music Education zieht erste positive Zwischenbilanz

»Es ist be­son­ders er­freu­lich, wenn man junge Men­schen wie Ihre Sti­pen­di­a­ten ken­nen lernt, die mit großem Elan Kul­tur vor­an­bringen. Ich war sehr be­ein­druckt!«, schrieb der renommierte Kulturpolitiker Prof. Dr. Hermann Glaser nach seiner Begegnung im Februar 2011 mit den acht StipendiatInnen der Körber Masterclass in Weimar. weiter

April 2011

Foto: Claudia Höhne

Räume für Musikvermittlung

Musik­ver­mitt­lung kann je­den Raum kre­a­tiv be­spie­len: den So­nic Chair, ei­nen neu­ar­ti­gen Klang­ses­sel des Ins­ti­tuts für kul­tu­rel­le In­no­va­tions­for­schung an der Ham­bur­ger Mu­sik­hoch­schule, das Foyer des KörberForums durch die Studierenden der HAW beim Projekt »ePhil«, oder gleich den Berliner Hauptbahnhof durch die Zeitgenössische Oper Berlin. Faszinierende Möglichkeiten für Musikvermittlung zeigten Akteure aus Hamburg und Berlin am 28. April im KörberForum.

Podcast

Foto: Claudia Höhne
alva noto

ePhil: alva noto

Rauschen, Fie­pen, wa­bern­de Klänge und ver­schwom­mene Me­lo­dien prä­sen­tier­te der elek­tro­nische Klang­künst­ler Christian Nicolai aka alva noto zu­sam­men mit Echt­zeit-Vi­su­a­li­sie­rungen im KörberForum.

Video

Bericht

Februar 2011

Thorsten Soltau

ePhil: Thorsten Soltau

In seiner 45-mi­nü­ti­gen Show mo­del­lier­te der 23-jäh­rige Thors­ten Sol­tau, der jüngs­te Mu­si­ker der ePhil-Rei­he, im KörberForum seine plun­der­pho­ni­schen Klang­welten: Vogelgesang, gefiltert, beschleunigt, simultan ablaufende Textpassagen wie auch Filmausschnitte kombinierte Soltau mit elektronisch generierten Klängen und schaffte so eine aus mehreren Titeln zusammengesetzte musikalische Einheit. Er präsentierte Experimentalmusik, die vom Hörer aufgrund ihrer Komplexität, ihren subtilen Wechseln und dem Fehlen popmusikalischer Strukturen hohe Konzentration abverlangte.

Video
Bericht

Januar 2011

ePhil: fennesz

Gitarrentöne mischten sich mit elektro­nischen Computer-Klängen und blauem Licht. Im KörberForum, dem »vierten Raum« der Elbphilharmonie, ließ Christian Fennesz sphärische Klangwelten entstehen. Es war eines von insgesamt vier Konzerten der Reihe »ePhil«, in der Elbphilharmonie Konzerte und Körber-Stiftung international erfolgreiche Elektronikmusiker präsentieren, die zwischen Avantgarde und Club ein eigenes Genre gebildet haben.

Videos
Bericht

2 × hören in Berlin

Im KörberForum spiel­te das Kla­vier­duo An­dre­as Grau & Götz Schu­macher die »Mo­no­lo­ge« für zwei Kla­viere von Bernd Alois Zim­mer­mann mit großem Er­folg. Die Mu­sik wur­de – wie im­mer – zwei­mal ge­spielt, vor und nach ei­nem Werk­statt­ge­spräch, das Markus Fein moderierte. Jetzt veranstaltet die Körber-Stiftung zusammen mit dem Konzerthaus Berlin ihre 2 × hören-Konzertreihe in Berlin. Der nächste Termin ist der 23. Mai 2011.

Podcast
Video

Foto: Claudia Höhne

Musik braucht Begeisterung

Ein vitales Konzert­leben der Zukunft braucht neben genialen Künstlern ideen­reiche Programm­macher, spannende, unmittelbare Präsen­tations­formen und begabte Kommu­nikatoren. Wie sieht die Musik­vermittlung der Zukunft aus? Darüber diskutierten Experten am 11. Januar 2011 im KörberForum.

Podcast

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