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Körber-Stiftung

Montag, 16. Januar 2012

Internationales Symposium zur Zukunft der Konzerthäuser zum dritten Mal im KörberForum

Was können Konzerthäuser in Zukunft leisten? Was müssen sie leisten, um zu überleben? Und wer sind ihre Verbündeten in Politik, Wirtschaft und Medien?

Diese Fragen diskutieren vom 25. bis 27. Januar 2012 Konzerthaus-Manager und Musikvermittler aus 20 Ländern im Hamburger KörberForum. Im Fokus der dritten Ausgabe des internationalen Symposiums »The Art of Music Education« steht das Zusammenspiel von Konzerthäusern mit anderen gesellschaftlichen Akteuren. Denn Konzerthäuser haben heute viel mehr zu bieten als Musikaufführungen. »Gerade in Großbritannien sind sie multifunktionale Zentren geworden, deren Wirkung weit über die eigenen Mauern hinausgeht«, sagt Kai-Michael Hartig, Bereichsleiter Kultur der Körber-Stiftung. »Dieses kreative Potenzial wird von Politik und Gesellschaft bislang zu wenig genutzt – und auch zu wenig unterstützt.«

Einige Konzerthäuser leisten heute wichtige musikalische Bildungsarbeit: Sie entwickeln Programme für Schulen, Kindergärten und Gefängnisse. Gleichzeitig werden erfolgreichen Institutionen erhebliche Mittel gekürzt. »Wer Musikschulen schließt, gefährdet die innere Sicherheit« – hatte der frühere Bundesinnenminister Otto Schily vor einem Jahrzehnt gemahnt. »Konzerthäuser müssen sich mit Politik, Wirtschaft oder Medien verbinden, um ihre Potenziale für alle Bereiche der Gesellschaft entfalten zu können«, sagt Hartig.

Neben einem Rückblick auf »eine Generation Educationarbeit« und Projekt-präsentationen aus elf europäischen Konzerthäusern stehen bei dem Symposium daher Diskussionsrunden zu Themen wie Lobbying, Partnerschaften und Synergie-Effekten auf dem Programm. Die Universität London stellt zudem erstmals die Ergebnisse ihrer Benchmark-Studie vor. Darin hat sie Konzerthäuser in ganz Europa nach ihren Strategien und Zielgruppen, nach Qualitätskontrolle und Budgetentwicklungen gefragt. Gäste des Symposiums sind unter anderem Otto Schily, Perkussionistin Robyn Schulkowsky, der ehemalige Regierungssprecher Béla Anda, Todd Machover vom Massachusetts Institute of Technology sowie Richard McNicol, britischer Education-Experte der ersten Stunde.

Weitere Informationen zum Symposium:
www.music-education-2012.de

Kontakt:
Kai-Michael Hartig
Körber-Stiftung
Tel. 040 / 8081 92 – 178
hartig[ at ]koerber-stiftung.de


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