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Der Stifter

Kurt A. Körber
Kurt A. Körber
(Foto: Körber-Stiftung)

Kurt A. Körber übertrug als erfolgreicher Industrieller seinen unternehmerischen Gestaltungswillen auf die Gesellschaft. Als Anstifter wurde er zum Vorbild für gelebte gesellschaftliche Verantwortung. Mit seinem sicheren Gespür für drängende Themen der Zeit und seinen zupackenden Aktivitäten überzeugte er Entscheidungsträger im In- und Ausland ebenso wie alle, die sich vor Ort engagieren und für Veränderungen einsetzen.

Biografische Daten

1909

Am 7. September wird Kurt A. Körber in Berlin geboren.

1924

Anmeldung seines ersten Patents, einer Sender-Ablese-Skala für Radios; es folgen über 200 weitere Patente. Elektrikerlehre bei der Allgemeinen Maschinenbau-Gesellschaft in Chemnitz.

1928

Studium der Elektrotechnik in Mittweida.

1935

Eintritt in die Universelle-Werke J. C. Müller & Co. in Dresden. Aufstieg zum Technischen Direktor 1944.

1940

Kurt A. Körber wird Mitglied der NSDAP.

1942 bis 1944

Die Universelle steigt als kriegswichtiger Betrieb in die Produktion von Rüstungsgütern ein; ca. 3000 Fremd- und Zwangsarbeiter werden eingesetzt.

1945

Kurt A. Körber bleibt unter der sowjetischen Besatzungsmacht im Amt und treibt den zivilen Wiederaufbau des Unternehmens voran.

1946/47

Neuanfang in Hamburg: Kurt A. Körber startet im Juli mit der Reparatur von Zigarettenmaschinen und der Herstellung von Handtabakschneidern. Er gründet die Hauni
Maschinenfabrik Körber & Co KG in Hamburg-Bergedorf.

1957

Gründung der Stiftung zum Wiederaufbau des Thalia Theaters.

1959

Gründung der Kurt-A.-Körber-Stiftung mit dem Ziel, eine Technische Akademie zur Ausbildung von Führungskräften für industrielle Praxis aufzubauen.

1960

Verleihung des Ehrendoktors rer. pol. der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen.
Gründung der Staatsopernstiftung.

1961

Gründung des Bergedorfer Gesprächskreises zu Fragen der freien industriellen Gesellschaft mit Stammsitz im Bergedorfer Schloss.

1965

Diesel-Medaille in Gold des Deutschen Erfinderverbandes.

1969

Gründung der Hauni-Stiftung.

1981

Verschmelzung der Kurt-A.-Körber-Stiftung und der Hauni-Stiftung zur Körber-Stiftung.

1983

Verleihung der Medaille für die Verdienste um das Stiftungswesen des Bundesverbandes deutscher Stiftungen durch Bundespräsident Carl Carstens.

1987

Umwandlung der Hauni-Werke in die Körber AG und Zusammenfassung aller Unternehmen.

1989

Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden.

1991

Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Hamburg durch Bürgermeister Henning Voscherau.

1992

Am 10. August stirbt Kurt A. Körber in Hamburg.

Weitere Informationen


Josef Schmid / Dirk Wegner : Kurt A. Körber – Annäherungen an einen Stifter
edition Körber-Stiftung, 2002
Info und Bestellung

Hermann Schreiber: Kapitalist mit Gemeinsinn. Ein Essay über Kurt A. Körber
edition Körber-Stiftung, 2009
Info und Bestellung

Frank Bajohr und Josef Schmid: Gewöhnlicher unternehmerischer Opportunismus?
In: Zeitgeschichte in Hamburg 2011, hrsg. Von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Hamburg 2012
PDF

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