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Der Stifter

Foto: Körber-Stiftung
Kurt A. Körber war »ein bedeutender und noch erfolgreicherer Unternehmer. Er war ein öffentlich wirkender Philanthrop von hohem idealistischen Gemeinsinn. Und er war ein kritischer politischer Mensch, der als Bürger, als Deutscher und als Weltbürger seine Mitverantwortung stark empfunden hat. Mitverantwortung für Hamburg, für Deutschland, für den Frieden unter den Völkern und Staaten und den Frieden der Menschen mit der Natur.«
Helmut Schmidt in »Die großen Stifter,« Siedler Verlag 1997
Biografische Daten
1909
Am 7. September wird Kurt A. Körber in Berlin geboren.
1924
Anmeldung seines ersten Patents, einer Sender-Ablese-Skala für Radios; es folgen über 200 weitere Patente. Elektrikerlehre bei der Allgemeinen Maschinenbau-Gesellschaft in Chemnitz.
1928
Studium der Elektrotechnik in Mittweida.
1935
Eintritt in die Universelle-Werke J.C. Müller & Co. in Dresden, ab 1940 Technischer Direktor.
1946/47
Neuanfang in Hamburg: Kurt A. Körber startet im Juli mit der Reparatur von Zigarettenmaschinen und der Herstellung von Handtabakschneidern. Er gründet die Hauni
Maschinenfabrik Körber & Co KG in Hamburg-Bergedorf.
1957
Gründung der Stiftung zum Wiederaufbau des Thalia Theaters.
1959
Gründung der Kurt-A.-Körber-Stiftung mit dem Ziel, eine Technische Akademie zur Ausbildung von Führungskräften für industrielle Praxis aufzubauen.
1960
Verleihung des Ehrendoktors rer. pol. der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen.
Gründung der Staatsopernstiftung.
1961
Gründung des Bergedorfer Gesprächskreises zu Fragen der freien industriellen Gesellschaft mit Stammsitz im Bergedorfer Schloss.
1965
Diesel-Medaille in Gold des Deutschen Erfinderverbandes.
1969
Gründung der Hauni-Stiftung.
1981
Verschmelzung der Kurt-A.-Körber-Stiftung und der Hauni-Stiftung zur Körber-Stiftung.
1983
Verleihung der Medaille für die Verdienste um das Stiftungswesen des Bundesverbandes deutscher Stiftungen durch Bundespräsident Carl Carstens.
1987
Umwandlung der Hauni-Werke in die Körber AG und Zusammenfassung aller Unternehmen.
1989
Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden.
1991
Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Hamburg durch Bürgermeister Henning Voscherau.
1992
Am 10. August stirbt Kurt A. Körber in Hamburg.
Veranstaltungen
Bücher
KörberPodcasts
Videos
Dossiers
Biografie Kurt A. Körber:
Vom Techniker zum Unternehmer
(PDF 5,3 MB)
Als Kapitalist für das Gemeinwohl
(PDF 5,6MB)
Das Engagement des Stifters
(PDF 4,1MB)
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