Meldung vom Freitag, 15. Juli 2011
Die Preisträger des Deutschen Studienpreises 2011 stehen fest
Die Politologin Katrin Kinzelbach untersucht in ihrer Doktorarbeit, die an der Universität Wien entstanden ist, den streng vertraulichen Menschenrechtsdialog zwischen der EU und China. Der Jurist Moritz Renner, der an der Universität Bremen promoviert hat, überzeugte die Juroren mit der Analyse des globalen Trends, dass private Schiedsgerichte im internationalen Wirtschaftsverkehr zunehmend staatliche Gerichte ersetzen und so ein eigenes transnationales Recht schaffen. Der Molekularbiologe Bengt-Frederik Belgardt, der seine Doktorarbeit an der Universität zu Köln vorgelegt hat, wies nach, welche molekularen Signalwege im Gehirn Nahrungsaufnahme, Körpergewicht und Blutzuckerspiegel regulieren. Die Preisverleihung mit Bundestagspräsident Norbert Lammert findet am 8. November in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt.
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