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Berit Bliesemann de Guevara
(Foto: David Ausserhofer

Meldung vom Donnerstag, 17. Juni 2010

Erster »Salon Junge Wissenschaft« in Berlin

Wissenschaftlicher Nachwuchs trifft Politik – unter diesem Motto hat die Körber-Stiftung gemeinsam mit Ulla Burchardt, der Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag, ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen. In der Reihe »Salon Junge Wissenschaft« diskutieren Bundestagsabgeordnete im kleinen Kreis mit Preisträgerinnen und Preisträgern des Deutschen Studienpreises die gesellschaftlichen Implikationen ihrer Forschungsarbeiten.

Die Auftaktveranstaltung bestritt Berit Bliesemann de Guevara. Unter dem Titel »Der westliche Staat – ein sperriges Exportgut« präsentierte die junge Politikwissenschaftlerin von der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg die zentralen Ergebnisse ihrer Dissertation zum Statebuilding am Beispiel von Bosnien-Herzegowina und diskutierte anschließend mit den anwesenden Politikvertretern über die Schwierigkeiten und ambivalenten Wirkungen westlicher Interventionspolitik. Für ihre Forschungsarbeit erhielt Berit Bliesemann de Guevara im vergangenen Jahr den Deutschen Studienpreis.

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung jährlich herausragende Dissertationen von außerordentlicher gesellschaftlicher Relevanz aus. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert.


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