Meldung vom Mittwoch, 26. Oktober 2011
»Salon Junge Wissenschaft« mit Christina Boll
Unter der Fragestellung »Kinder – zu teuer für ihre Mütter?« präsentierte Studienpreisträgerin Christina Boll zentrale Befunde ihrer Studie zu geburtsbedingten Lohneinbußen in weiblichen Erwerbskarrieren. Die Volkswirtin vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut hat errechnet, dass Mütter auch nach der Rückkehr in die Vollzeittätigkeit ganz erhebliche Einkommensverluste erleiden. Was Staat und Unternehmen tun können, um diese Lohneinbußen zu minimieren, darüber diskutierte Boll im fünften »Salon Junge Wissenschaft«mit Abgeordneten und Mitarbeitern des Deutschen Bundestages.
Die Reihe »Salon Junge Wissenschaft« ist eine gemeinsame Initiative von Ulla Burchardt, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag und Kuratoriumsmitglied beim Deutschen Studienpreis, und der Körber-Stiftung. In loser Folge diskutieren ausgewählte Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Studienpreises mit Abgeordneten und Mitarbeitern des Bundestages sowie Vertretern aus Ministerien und Botschaften über die politischen Implikationen ihrer Forschungsarbeiten. Veranstaltungsort ist die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft in Berlin.
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