Meldung vom Freitag, 21. Mai 2010
Studienpreisträger Wilhelm Hofmann erhält Heinz Maier-Leibnitz-Preis
Als junger Student wurde Wilhelm Hofmann 2002 mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichnet. Knapp zehn Jahre später erhält der mittlerweile promovierte Psychologe von der Universität Würzburg nun den renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Geehrt wird er für seine herausragenden empirischen Untersuchungen und Überblicksarbeiten zum Zusammenhang zwischen impliziten und expliziten Einstellungen und Persönlichkeitseigenschaften sowie zu impulsiven und reflexiven Einflüssen auf selbstregulierendes Verhalten. Die Auswahlkommission würdigte Hofmann als einen der begabtesten und kreativsten Nachwuchswissenschaftler in seinem Fachgebiet in Deutschland, der den von ihm erforschten Bereichen wesentliche Impulse gegeben habe.
Neben Wilhelm Hofmann erhalten in diesem Jahr fünf weitere junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Für die diesjährige Auszeichnung lagen der Deutschen Forschungsgemeinschaft insgesamt 104 Vorschläge aus allen Bereichen der Wissenschaft vor. Die Preisverleihung 2010 fand am 20. Mai im Gremiensaal der Deutschen Welle in Bonn statt.
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 jährlich an jeweils sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler vergeben. Benannt ist die Auszeichnung nach dem früheren DFG-Präsidenten und Atomphysiker Heinz Maier-Leibnitz. Im Fokus des Auswahlprozesses stehen die herausragende Qualifikation der Kandidatinnen und Kandidaten und deren eigenständiges wissenschaftliches Profil. Der Preis ist mit je 16 000 Euro dotiert, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt werden, und soll die Preisträgerinnen und Preisträger darin unterstützen, ihre wissenschaftliche Arbeit weiterzuverfolgen.
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