Prof. Dr. Benedikt Grothe

Jahrgang 1960, studierte Biologie und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er 1991 mit einer neurophysiologischen Arbeit promovierte. Nach Forschungsaufenthalten an der University of Texas und der New York University war er von 1994 bis 1998 als Assistent und später Oberassistent am Zoologischen Institut der LMU tätig. Dort habilitierte er sich 1996 im Fach Zoologie. Von 1999 bis 2003 leitete Grothe eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried, bevor er 2003 als Professor auf den Lehrstuhl für Neurobiologie an die LMU berufen wurde. Seit 2004 ist er Direktor der Abteilung Neurobiologie am dortigen Biozentrum, seit 2006 Sprecher des Munich Center for Neurosciences – Brain and Mind (MCN LMU ). 2005 war er maßgeblich daran beteiligt, eines der vier vom BMBF geförderten Bernstein Center for Computational Neuroscience nach München zu holen. Seit 2006 ist Benedikt Grothe Koordinator des neugegründeten Elitestudiengangs »Master of Neuroscience« sowie der aus Mitteln der ersten Exzellenzinitiative finanzierten »Graduate School of Systemic Neuroscience« (GSN LMU ), seit 2007 gehört er der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an.
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