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Dr. Svenja Hinderer

Eine künstliche Herzklappe am Vorbild der Natur

Foto: Körber-Stiftung/David Ausserhofer
Foto: Körber-Stiftung/David Ausserhofer

Künstliche Herzklappen können bereits im Kindesalter zur lebensrettenden Behandlung eingesetzt werden. Allerdings halten die heute verfügbaren Materialien nur einen begrenzten Zeitraum und können im Körper der Patienten nicht mitwachsen. Die Chemikerin Svenja Hinderer hat eine künstliche Herzklappe entwickelt, die Proteine enthält und daher körpereigene Zellen binden kann. Das Potenzial ist enorm. Hinderers Kunstklappen versprechen nach der Implantation das ganze Leben lang zu halten. In Kinderherzen könnten sie sogar mitwachsen.

Svenja Hinderer studierte von 2005 bis 2010 Angewandte Chemie an der Hochschule Reutlingen. Anschließend promovierte sie bis 2014 an der Universität Stuttgart in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (Fraunhofer IGB) zu »Electrospinning – a suitable method to generate scaffolds for regenerative medicine applications«. Seit 2014 ist Svenja Hinderer bei der Fraunhofer IGB als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Dort ist sie seit Juli 2015 auch Gruppenleiterin. Zudem lehrt sie an der Universitätsfrauenklinik Tübingen im Studiengang Medizintechnik.

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse von Svenja Hinderer finden Sie hier (PDF).

Den Originalwettbewerbsbeitrag von Svenja Hinderer finden Sie hier (PDF).

Ein kurzes Filmporträt zu der Preisträgerin und ihrer Arbeit finden Sie hier.

Dr. Svenja Hinderer

Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und
Bioverfahrenstechnik (IGB), Stuttgart
E-Mail svenja.hinderer[ at ]igb.fraunhofer.de

Foto: Körber-Stiftung/David Ausserhofer

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