Preisträger im Gespräch
Gesellschaftlich relevante Forschungsarbeiten können nur dann Wirkung entfalten, wenn sie öffentlich wahrgenommen werden. Der Deutsche Studienpreis hilft Preisträgerinnen und Preisträgern, sich und ihre Forschungsergebnisse ins Gespräch zu bringen: in Veranstaltungsreihen, mit Publikationen, durch Medienauftritte.
7. Februar 2012
»Zu einem diplomatischen Ritual verkommen«
Anlässlich der China-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel kommentiert Studienpreisträgerin Katrin Kinzelbach im Interview mit dem Tagesspiegel den EU-Menschenrechtsdialog mit Peking. Die Politikwissenschaftlerin kritisiert, dass das Thema Menschenrechte seit Jahren fast ausschließlich auf Beamtenebene und hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Sie fordert: Mehr Mut zu offener Kritik. Die Kanzlerin solle die Menschenrechtslage nicht nur allgemein ansprechen, sondern konkrete Einzelfälle thematisieren.
25. Januar 2012
Menschenrechtsdialog in der Krise
Der EU-Menschenrechtsdialog mit China ist gescheitert. Diese These vertrat die Politikwissenschaftlerin und Studienpreisträgerin Katrin Kinzelbach im sechsten »Salon Junge Wissenschaft« in Berlin. Mit Abgeordneten und Mitarbeitern des Deutschen Bundestages debattierte sie über die Gründe für dieses Scheitern und über alternative Handlungsstrategien.
Bericht auf www.bundestag.de
Bericht und Video auf www.mitmischen.de
11. Januar 2012
Europa, China und die Menschenrechte
Worüber wird im vertraulichen EU-Menschenrechtsdialog mit China eigentlich verhandelt – und mit welchem Erfolg? Darüber diskutierte die Politikwissenschaftlerin und Studienpreisträgerin Katrin Kinzelbach in der Veranstaltungsreihe »Relevant!« u. a. mit dem Publizisten Shi Ming und dem Sinologen und Autor Tilmann Spengler.
23. November 2011
Stress – Aggression – Gewalt
Was motiviert einzelne Menschen zu aggressivem Verhalten und brutalen Gewalttaten? Über unterschiedliche Erklärungsansätze und mögliche Präventionsstrategien diskutierte die Psychologin und Studienpreisträgern Katja Bertsch in der Veranstaltungsreihe »Relevant!« u. a. mit dem Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky.
10. November 2011
»Kinder sind einfach teuer«
In einem Beitrag des ZDF berichtet Studienpreisträgerin Christina Boll über die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit. Die Volkswirtin vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), selbst dreifache Mutter, hat erstmals ausgerechnet, wie viel Einkommen Frauen kurz- und langfristig durch eine Babypause verloren geht.
26. Oktober 2011
Kinder – zu teuer für ihre Mütter?
Wie viel Einkommen geht Frauen kurz- und langfristig durch eine Babypause verloren? Und was können Staat und Unternehmen tun, um diese Lohneinbußen zu minimieren? Darüber diskutierte Studienpreisträgerin Christina Boll vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut im fünften »Salon Junge Wissenschaft« mit Abgeordneten und Mitarbeitern des Deutschen Bundestages.
24. August 2011
Die Zukunft Libyens
Welche Rolle kann und sollte die westliche Staatengemeinschaft beim Wiederaufbau in Libyen spielen? In einem Interview mit dem Deutschlandfunk kommentierte Studienpreisträgerin Berit Bliesemann de Guevara von der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg die aktuelle Lage im Land und warnte vor westlicher Selbstüberschätzung beim Statebuilding.
29. Juni 2011
Den Wohlfahrtsbegriff neu definieren
Wenn sich gesellschaftliche Wohlfahrt nicht länger nur am wirtschaftlichen Wachstum bemessen lässt – woran dann? Darüber diskutierte Studienpreisträger Martin Binder vom Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena im vierten »Salon Junge Wissenschaft« mit Abgeordneten und Mitarbeitern des Deutschen Bundestages.
8. Juni 2011
Die rechtliche Stellung intersexueller Menschen
Die aktuelle Fassung des Personenstandrechts verletzt die Grundrechte intersexueller Menschen. Diese Position vertrat Studienpreisträgerin Angela Kolbe bei einer Anhörung des Deutschen Ethikrates, zu der sie als Expertin geladen war.
23. Februar 2011
Human Enhancement als ethische und politische Herausforderung
Fortschritte in der Biotechnologie eröffnen ganz neue Möglichkeiten, in den menschlichen Organismus einzugreifen. Im »Salon Junge Wissenschaft« in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin diskutierte Studienpreisträger Jan-Christoph Heilinger vom Ethik-Zentrum der Universität Zürich mit Bundestagsabgeordneten über Chancen und Risiken des sogenannten Human Enhancement.
9. Februar 2011
Ökonomie und Glück
Brauchen wir einen neuen Maßstab für gesellschaftlichen Fortschritt, der auch das Lebensglück des Einzelnen berücksichtigt? Darüber diskutierte Studienpreisträger Martin Binder, Volkswirt am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena, in der Veranstaltungsreihe »Relevant!« u. a. mit dem Bundestagsabgeordneten Hermann Ott (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und dem Autor Burkhard Spinnen.
3. Februar 2011
»Wir sind nicht nur hier, um zu helfen«
Unter diesem Titel veröffentlichte Studienpreisträgerin Berit Bliesemann de Guevara einen Gastbeitrag in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Gemeinsam mit Co-Autor Florian P. Kühn kritisiert sie darin Interventionen, wie etwa den Einsatz in Afghanistan, als Instrumente westlicher Machtpolitik.
7. Dezember 2010
Der getunte Mensch
Länger leben durch Genmanipulation, Leistungssteigerung durch Psychopharmaka, geschärfte Sinne durch Gehirnimplantate? Über Chancen und Risiken des Human Enhancement diskutierte Studienpreisträger Jan-Christoph Heilinger vom Ethik-Zentrum der Universität Zürich in der Veranstaltungsreihe »Relevant!« u. a. mit Eckhard Nagel vom Deutschen Ethikrat und der Schriftstellerin Juli Zeh.
24. November 2010
Entscheidungen am Lebensende
Was kann und muss der Gesetzgeber bei der Regelung ethischer Probleme am Lebensende leisten? Darüber diskutierte Studienpreisträger Ralf Jox, Arzt und Medizinethiker vom Universitätsklinikum München, mit Bundestagsabgeordneten im »Salon Junge Wissenschaft« in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin.
20. Oktober 2010
Illusion Statebuilding
Unter diesem Titel erschien in der edition-Körber-Stiftung eine profunde und kritische Analyse westlicher Statebuilding-Politik. Die Autoren: Studienpreisträgerin Berit Bliesemann de Guevara, Politikwissenschaftlerin von der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg, und Co-Autor Florian P. Kühn. In der Veranstaltungsreihe »Relevant!« diskutierte Berit Bliesemann de Guevara ihre Thesen u. a. mit dem Afghanistan-Sonderbeauftragten Michael Steiner und dem Nahost-Korrespondenten Ulrich Tilgner.
23. September 2010
»Die Messung des Wohlstands«
Wirtschaftswachstum ist nur ein unvollkommenes Maß für Wohlstand und Fortschritt. Die Wohlfahrtstheorie braucht vor allem ein realistischeres Menschenbild – das fordert Studienpreisträger Martin Binder, Volkswirt am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena, in einem Gastkommentar im Magazin WirtschaftsWoche.
16. Juni 2010
Der westliche Staat – ein sperriges Exportgut?
Woran scheitern die internationalen Versuche, in Krisenregionen weltweit stabile politische Systeme nach westlichem Vorbild zu etablieren? Darüber diskutierte Studienpreisträgerin Berit Bliesemann de Guevara, Politikwissenschaftlerin von der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg, mit Bundestagsabgeordneten im ersten »Salon Junge Wissenschaft« in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin.
2. Juni 2010
Scheitern als Chance
Wie bewältigen Menschen tiefgreifende soziale Transformationsprozesse – und welche Chancen ergeben sich daraus für den Einzelnen und die Gesellschaft? Darüber diskutierte Studienpreisträger Martin Tomasik, Psychologe von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, in der Veranstaltungsreihe »Relevant!« u. a. mit dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und dem Schriftsteller Ingo Schulze.
22. März 2010
Tod nach Ermessen
Zwei Drittel aller Menschen in den reichen Ländern stirbt nicht mehr jäh und unerwartet, sondern absehbar, unter ärztlicher Begleitung. Studienpreisträger Ralf Jox, Arzt und Medizinethiker vom Universitätsklinikum München, präsentierte im KörberForum seine empirische Studie zur Sterbepraxis auf deutschen Intensivstationen und diskutierte mit weiteren Experten über ethische Entscheidungen am Lebensende.
11. November 2009
Krise als Chance
Hat die Krise zu einem Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft geführt? Studienpreisträger Alexander Hellgardt, Jurist vom Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht München, lieferte im KörberForum Impulse für eine Debatte u.a. mit Max Otte, Ökonom und Bestseller-Autor, dem Vorstandsvorsitzenden der Hapag-Lloyd AG Michael Behrendt sowie dem Publizisten und Wirtschaftsexperten Oswald Metzger.
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